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 Die Flucht

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BeitragThema: Re: Die Flucht   Mi 20 Jul 2011, 10:50


Auch dieser Tag war normal wie jeder andre. Aber dennoch war der Malinois seit dem Morgen unruhig, nervös und still, seltsam still obwohl man es gerade von ihm gewöhnt war, dass er nichts sprach. Er hatte schon als junger Welpe den Hang gehabt, sich über vieles Gedanken zu machen um schlussendlich zu erkennen, dass jeder seiner Gedanken etwas bizarres, etwas eigenes hatte, was kaum einer verstehen würde. Er wurde sich klar, wie oft er schon versuchte hatte, sich über sein eigenes Leben Gedanken zu machen, es aufzuräumen, aber jeder Versuch erschien ihm immer wieder einfach nur lächerlich. Er konnte es nicht, er konnte sein ganzes Leben nicht sortieren und er glaubte auch, er könnte nie einen guten Rat geben, eben genau so wenig wie sein eigenes Leben jemals richtig und vollständig unter Kontrolle gehabt zu haben, er konnte sich daran nicht erinnern. Ebenso konnte sich der Rüde nicht daran erinnern, wann er das letzte mal das Gefühl von Glück und Freude verspürt hatte, aber er war sich sicher: es musste lange, lange her sein. Er wusste, er legte sich Blumen auf sein eigenes Grab nach diesen vielen Toden, die er, also seine Seele, sein Geist, sein Ich, erlitten hatten und schlussendlich sah er, dass es auch nur ein Leben gewesen war, welches er einfach so geführt hatte. Seine Schritte führten ihn nirgendwo hin, nicht zu sich selbst, nicht zu seinem Geiste. Aber seine Läufe trugen ihn in der Realität vorwärts. Seine geschulte Nase hob der Braune in die Höhe und witterte in derer. Aber auch das Wetter war nicht das, wie er es sich vorstellte, nichts ging nach seinem Plan, nie war es auch, er bildete sich zu vieles ein. Aber ihm war die Zukunft nun ebenfalls so einerlei wie es dem Malinois auch sein eignes Leben stets gewesen war, auch sein junger, sein unerfahrener Freund der zu viel von ihm gewusst hatte und den er eines jenen Tages tot auf der Strasse, überfahren von Menschen, jenen grausamen Wesen mit denen er selbst sein halbes Leben hatte verbringen müssen, gefunden hatte. Und so herzlos war er gewesen, dass er den jungen Hund dort hatte liegen lassen. Müd schleppte er sich durch die verregneten Strassen und lief ziellos umher, wollte Nahrung, konnte nichts finden. Es gab im Leben eines Hundes nicht viele Möglichkeiten auf der Strasse ein wunderbares, ein schönes Leben ohne Sorge, leben zu können. Nephthys fühlte sich aber dem Strassenleben gewachsen, er hatte seine Erfahrungen durch all die Jahre gesammelt und war sich über die Gefahren im Strassenlebend klar. In seinem Blickfeld gelangen ihm zwei Hunde, ihr Duft konnte die schwarze, die geschulte Nase des Malinois deutlich wittern und er blieb stehen. Die braunen, ja beinahe schwarzen, die dunklen Augen welche seine Wand vor der Seele war, erblickten die zwei Hunde, die ebenfalls Strassenhunde zu sein schienen wie er selbst. *Artgenossen? Diese Unholde, was treiben sie sich hier auf der Strasse herum, besonders der Kleine, welch Gefahren hier lauern. Wie können sie nur so ungeschult sein*, dachte er sich und schritt auf die beiden Hunde zu. Wenige, ja eine Hundelänge, blieb Nephthys vor den beiden mit geradem Rücken, beinahe schon aufgebautem Körper, stehen. "Ist euch euer Leben so einerlei?", rief er mit kalter Mimik. Seine Läufe trugen ihn zu dem kleinen Welpen und zu dem andren, braunen Hund, ignorierte das Winseln des kleinen Welpen gekonnt und schenkte ihm eine kalte, eine eiskalte Mimik. "Ihr riecht nach Müllhalde", stellte er mit gleichem kalten Ton fest und zog seine schwarzen Lefzen nach oben, entblösste nur leicht aber dennoch drohend seine Zähne.



DANGER & ARAZOA l STRASSE
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Danger
'cause life is dangerous
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Alter : drei Jahre
Rasse : DSH-Harzerfuchs Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : keine

BeitragThema: Re: Die Flucht   Mi 20 Jul 2011, 20:00

    Das tosen der Maschinen kam näher, lies einen kaum noch seine eigenen Worte hören und brachte Danger dazu, etwas panischer zu werden. Dann plötzlich wand Arazoa sich um und wie ferngesteuert folgte Danger ihrem Blick und sah mit entsetzen, wie Kisha von dem rollenden Monstrum erfasst wurde. Seine Augen weiteten sich geschockt und auch er fand keine Worte für das gerade gesehene.
    Arazoa warf sich förmlich an ihn, suchte nach halt, wollte getröstet werden, doch Dangers Nerven lagen ohnehin schon blank.

    Gerade als er Arazoa etwas sagen wollte, mit einer Geste zeigen wollte, das er für sie da war, hörte er eine Stimme und wand seinen Kopf schlagartig in die Richtung aus der das Geräusch stammt. Da stand ein hochgewachsener, kräftiger und vor allem gefährlicher Rüde, der mit ihnen sprach.
    Die Worte des Rüdens verstand Danger gar nicht, gewann bereits die Panik in ihm die Oberhand und er klemmte seine Rute zwischen seine Beine. Seine Ohren legte er sofort leicht an, blickte gen Boden und rührte sich kurzzeitig nicht. Dann aber fiel ihm ein, wie Schutzlos Arazoa dem Rüden ausgesetzt war, und mit viel Überwindung brachte er es hin, dass er sich vor die nicht viel kleinere Welpen stellte. Das Zähne fletschen des Rüden trug auch nicht weiter dazu bei, dass Danger sich besser fühlen würde.
    Ihr riecht nach Müllhalde hallten die Worte in Dangers Kopf wieder, aber es kümmerte ihn nicht weiter, zu groß war die Angst dem anderen Gegenüber, überragte er Danger doch um einiges. Kurz wagte er es einen Blick hinter sich zu werfen und so einen Blick auf Arazoa zu erhaschen, die sich hoffentlich nicht so aufplustern würde, wie bei der ersten Begegnung mit Simba und ihm, aber die kleine schien noch geschockt von dem Unfall mit Kisha, ihm ging es nicht anders, aber jetzt musste er versuchen Arazoa zu beschützen... irgendwie.
    Noch nie hatte er sich so sehr einen Rudelführer herbei gewünscht, der schon mit seinem bloßen Auftreten diesen Hund da vor ihm hätte verjagen können. Ja genau! Ein großer, muskulöser, unfreundlicher, Zähne zeigender, am besten schwarzer Hund, der seinem Gegenüber das fürchten lehren würde. Zu dumm, dass er selbst auch angst hätte...


[Arazoa und Nephthys ;; Straße ;; Nahe Müllhalde]

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Yoda
Tollpatsch
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Alter : 5 Sommer alt
Rasse : Rottweiler Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : Keine

BeitragThema: Re: Die Flucht   Mi 20 Jul 2011, 23:13

    Die Scheue des kleinen hundeartigen Etwas vor ihm war schnell verflogen.
    Hast Du meine Mama gesehen? Hallten die Worte des Welpen in seinem Kopf wieder, es war irgendwie mitleidserregend, ein Welpe hatte seine Mutter verloren, fand sie nicht mehr wieder und wenn sich kein vernünftiger erwachsener - zumindest glaubte Yoda einer zu sein - sich ihm annahm würde er es wohl auch nicht lange überleben.

    Der hochgewachsene Rüde hatte sich in das Gras gelegt, und plötzlich wurde der Welpe mutiger, richtete sich auf und tapste zu den Schwarzen, doch fiel er bei seinem Laufversuch etwas auf die dunkelbraunen Pfoten des Rüdens. Leicht hächelnd beobachtete Yoda das Schauspiel sagte dazu jedoch nichts.
    Der Welpe sagte ihn das er hunger hatte und forderte ihm gerade zu darauf auf ihn etwas zu fressen zu suchen, kurz daraufhin fragte er den Rottweiler Mischlingsrüden erneut ob er wüsse wo seine Mutter steckte.

    Nein, er wusste es natürlich nicht, wie auch? Aber wäre es wirklich so eine gute Idee wenn Yoda es ihm sagen würde? Ihm einfach alleine zurück ließe? Nein! So was würde er nicht übers Herz bringen. Auch wenn manch einer denken würde er sei ein boshafter Hund aufgrund seines Auftretens oder der Tatsache das er ziemlich dominant war.
    Yoda würde niemals einen hilflosen Welpen einfach links liegen lassen und so tun als ob nichts gewesen sei. Das war einfach nicht seine Art, er fand es war einfach unter seiner Würde und eine gewisse Würde trug der Rüde auch mit sich!

    » Deine Mama ist hier bestimmt irgendwo in der Nähe, komm, wir suchen sie! «

    Erklang die Stimme des Rüdens. Doch behielt dieser seine Position weiterhin bei, wollte er den kleinen doch nicht in irgendeiner Art und Weise verschrecken oder beängstigen, immerhin war er ein Stück von einen Hund. Es gab sehr wenige die ihn körperlich überragten.
    Einen Moment verstummte er, doch noch bevor der Welpe etwas darauf erwidern konnte erklang die Stimme des Hunen erneut.

    » Und während wir deine Mama suchen, suchen wir auch gleich mal etwas für dich zu essen! «

    Sich ziemlich Sicher in seinen Worten und davon überzeugt das ihm der Welpe folgen würde machte er den Kleinen vorschläge. Hoffentlich würde dieser sie annehmen, irgendwie erinnerte ihm der plötzliche Sinneswandel des Braunen an etwas... Ja richtig, an Arazoa! Wie es ihr wohl ging? Ach was, er sollte sich keine Sorgen darüber machen, Kisha hatte bestimmt alles im Griff, mehr als Yoda es haben würde.
    Er war zwar ein guter Beschützer, konnte Entscheidungen treffen aber wenn er nervös wurde oder alles nur von ihm abhing konnte er einfach nicht klar denken und hätte sich wohl Arazoa gepackt und wäre panisch mit ihr geflohen, genauso wie mit Rex.

    Arazoa würde den kleinen sicherlich mögen, ja, bei dem war Yoda sich hundertprozentig sicher, warum auch sollte sie den Welpen nicht mögen?


[ Bei Juna ]

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Juna

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Alter : 12 Wochen
Rasse : Wolf
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : keine

BeitragThema: Re: Die Flucht   Fr 22 Jul 2011, 22:03


Während der große Schwarze eine Weile brauchte um zu antworten, wanderte Junas kleine Schwarze nase sehr laut über die Pfoten und das Brustfell des Großen.
Auch stupste er ihm ein paar Mal gegen die Lefzen und gegen seine Nase. Schnell ging die Luft hin und her, während der Welpe untersuchte wie der Große roch.
Auch die Ohren des Großen wurden nicht verschohnt. Etwas zaghaft versuchte er auch die Ohren zu beschnuppern und tappste dabei automatisch mit seinen Welpenpfoten auf der Nase des Hundes herum.
Auch wenn für Juna dieser Hund gar kein Hund war sondern ein merkwürdig riechender Wolf. Er roch so anders als er, aber gleichzeitig konnte Juna ganz genau verstehen was er sagte.

Fast schien es als wollte der junge Welpe auf den Rüden rauf klettern, denn er stand mit seinen Hinterpfoten fast schon auf den Vorderpfoten des Fremden und eine der Hinterpfoten wanderte ebenfalls hinauf.
Doch da ein Lebewesen nun mal kein Felsen ist und Juna noch recht unstabil war kam was kommen musste. Juna rutschte ab und landete unsanft auf seinem Hintern.
Doch war er mehr verwundert, als erschrocken.

"Weißt du denn wo du sie suchen musst? Ich suche sie schon ganz viel, aber ich hab sie immer noch verloren.", winselte Juna traurig. Konnte doch nicht sein, dass seine Mama einfach verschwunden war und ihn und seine Geschwister alleine ließ!
"Und meine Geschwibrüder und Schwistern hab ich auch verloren und find die Höhle auch nicht mehr. Die haben sich einfach versteckt als ich nicht hingeschaut hab.", erklärte er seine Situation und wie er fand erklärte er das auch sehr gut.

"Oh ja. Futter war toll. Meine Mama hat uns immer Futter gemacht, aber da Mama jetzt nicht da ist ... Musst du wohl Futter machen. Kannst du auch Futter machen?"
Neugierig umrudete er den Großen und blieb dann an seiner Seite stehen. Kurz schnupperte er verwirrt an dessen Seite, bevor er entschieden gegen seinen Bauch zu drücken versuchte.
"Wie willst du Futter machen. Du riechst gar nicht nach Futter und so. ... Ich hab doch Hunger!", quengelte er traurig und versuchte mit seinen Pfoten sich unter Yoda zu graben, was natürlich gar nicht so gut gelingen wollte.




[im Wald mit Yoda]
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Yoda
Tollpatsch
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Alter : 5 Sommer alt
Rasse : Rottweiler Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : Keine

BeitragThema: Re: Die Flucht   Sa 23 Jul 2011, 07:04

    Mit aufmerksam aufgestellten Ohren beobachtete er einen Moment wie der Welpe versuchte, auf ihn hinauf zu kommen, doch wie erwartet zu Boden fiel.
    Ein trauriger Blick traf die braunen Augen des Rottweilermischling woraufhin dieser den Kopf leicht schief legte. War das nun weil Juna hingefallen war oder weil er es nicht geschafft hatte auf Yoda zu klettern? Wegen so etwas musste man doch nicht traurig sein...
    Schließlich begann der Welpe seine Fragen zu beantworten

    » Wir suchen sie einfach, keine Sorge wir werden deine Mama schon finden! «

    Erläuterte er dem Welpen erneut. Dieser fing kurz darauf an von Futter zu reden. Er sollte Futter machen? Wie sollte er denn Futter machen? Jagen? Einen Hasen oder ein Kaninchen, vielleicht auch einen etwas größeren Vogel würde er mit Sicherheit und Glück fangen können, auch wenn es sicher sehr schwer sein würde...
    Der kleine versuchte sich unter Yoda zu graben und dieser wurde aus seinen Gedanken gerissen.
    Einen Moment verweilte der Größere still, ehe er begriff was der Welpe eigentlich damit meinte.

    » Wir gehen jagen! «

    Hoffentlich wusste der Welpe was das überhaupt war, seine Mutter musste das doch auch gemacht haben, nicht?
    Nachdem Yoda geendet hatte richtete er sich auf und musterte das kleine Etwas vor seinen großen Pfoten eingehend.

    » Wie heißt Du eigentlich? «

    Hoffentlich würden seine ganzen Fragen das kleine Tierchen nicht gänzlich überforden. Aber was raus musste, musste nun mal raus und es interessierte den Rüden sehr, wie der Kleine vor ihm hieß.

    Es war bestimmt ein Hundewelpe! Auch wenn er nicht danach roch. Vielleicht war er ja bei Menschen gewesen und wurde dort mit diesen Zeug das den Hundegeruch überdeckte eingerieben, wie Yoda es doch gehasst hatte wenn man das mit ihm getan hatte... Aber jetzt würde sowas ohnehin nie wieder geschehen.
    Aber wieder zum Thema. Der Kleine verstand seine Sprach, folglich war er doch ein Hund?!



[ Bei Juna ]

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Vicky
Die Einsame
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Alter : 2 1/2
Rasse : Pitbull-Labrador Mischling
Geschlecht : Hündin
Krankheiten : Nein

BeitragThema: Re: Die Flucht   Di 26 Jul 2011, 18:44

Vicky war irgendwann wieder eingeschlafen und hatte einen sehr unruhigen Schlaf. Sie träumte davon, dass etwas schreckliches passieren würde, jeodch was es war, konnte sie nach dem sie hoch geschreckt war nicht mehr sagen. Vicky sah sich leicht panisch um, doch als sich die schwarze Labrador-Pitbull Mischlingshündin wieder etwas gefasst hatte, bemerkte sie plötzlich, dass Valura verschwunden war. Wo ist sie denn jetzt hin?, fragte sich die Hündin. Auf einmal jedoch hörte Vicky, ein lautes Knurren, welches sich jedoch nicht nach Hund anhörte, oh nein, es klang eher nach einem Auto oder ähnlich, jedoch fand Vicky relativ schnell heraus, dass es sich nicht um ein Auto andelte, da das Knurren des Dings, einfach zu laut war.
Vicky sah dann wie eines der Dinger auf sie zu kam, die Hündin knurrte laut, jedoch merkte sie schnell, dass ihr Knurren nichts brachte. Als das Gefährt, keine Anstalten machte, vor Vicky zu halten, beschloss die schwarze Hündin zu laufen. Sie musste hier weg, sonst hätte ihr letztes Stündchen geschlagen. Vicky rannte Richtung Zaun, das Ding, welches von einem Menschen gesteuert wurde und ihr praktisch an der Schwanzspitze klebte, schien nicht langsamer zu werden, ganz im Gegenteil, Vicky hatte das Gefühl, als ob das Monster hinter ihr, immer schneller werden würde. Die Hündin fluchte innerlich und beschleunigte noch etwas. Dann aber schlug Vicky einen Hacken, da sie hoffte, das Ding würde sie in Ruhe lassen. Als das Monster weiter fuhr, ging Vicky schnellen Schrittes zum Zaun und kroch durch ein Loch durch. Die Hündin, musste sich aber regelrecht durch das Loch zwängen, da es etwas zu klein für sie war. Als Vicky es dann aber geschafft hatte, schüttelte sie kurz ihr schwarzes Fell, sah noch mal zur Müllhalde und ging dann kurz seufzend Richtung Straße. Was sind das nur für Monster? Was passiert hier nur? Und vorallem warum? Was haben die Menschen jetzt schon wieder vor? Bestimmt wollen sie wieder irgendetwas neues bauen... die Menschen bauen und zerstören, ihre eigenen Dinge.. ich verstehe diese Wesen einfach nicht., dachte sich die schwarze Mischlingshündin und blieb dann erst mal an der Straße stehen um etwas zu verschnaufen. Vicky warf noch mal kurz einen Blick zurück zur Müllhalde. Ach Valura, ich frage mich nur ob du es geschaffst hast, von hier zu fliehen., dachte sich Vicky noch mal. Dann aber setzte sie sich hin und hoffe, dass sie die Monster der Menschen hier nicht finden würden.

[Flieht von der Müllhalde/denkt immer wieder nach/jetzt bei der Straße und allein]
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Di 26 Jul 2011, 23:45

Ein kleiner, weißer Schatten huschte durch das Labyrinth der Gassen und kleinen Seitenstraßen, versuchte, den dreckigen Pfützen auszuweichen, die sich überall bildeten, und reckte manchmal den Kopf, um dem Himmel einen grimmigen Blick aus dunklen Knopfaugen zu schenken.
Skyllas Pfoten trippelten über den vom Regen dunkel verfärbten, harten Asphalt und nur ab und zu blieb die kleine Hündin stehen, um das weiße Fell zu schütteln. Regen war einfach nur nervtötend. Welcher Hund mochte ihn schon? Diese nassen, kalten Tropfen, die vom Himmel kamen. Sie machten nur das Fell schwer und schmutzig. Gegen die Kälte, die der Regen mit sich brachte, hatte Skylla nichts einzuwenden, lieber wäre ihr jedoch Schnee. Der passte wenigstens richtig gut zu ihrem wunderschönen, hellen Fell. Aber Regen?! Doch der Winter war vorbei und sie konnte noch froh sein, dass die Sonne sich noch nicht blicken ließ und vom Himmel brannte.
Skylla nieste frustriert und schüttelte den Kopf, sodass die großen Ohren flogen. Jetzt galt es, einen möglichst trockenen Ort zu finden. So anmutig, wie es ihre Lage zuließ, trippelte die Hündin durch die Gassen, bis ein Geräusch sie abrupt stehen bleiben und aufhorchen ließ. Irgendein menschliches Ding war es, das diesen Lärm verursachte, soviel konnte Skylla schon mal sagen. Missbilligend legte sie die Ohren an. Gab es denn hier keinen Platz, an dem man einmal ungestört sein konnte?!
Gerade als dieser Gedanke durch ihren Kopf huschte, hörte sie noch etwas anderes – ein Hecheln. Das war eindeutig ein hündisches Geräusch. Artgenossen konnten immer nützlich sein. Nicht zuletzt dann, wenn man einen so bedauernswerten Eindruck machte, dass sie einen im Pfotenumdrehen fort aus diesem lästigen Regen schafften. Nachdenklich nickte Skylla und augenblicklich fiel die arrogante Körperhaltung von ihr ab.
Innerhalb von ein paar Herzschlägen wirkte die Hündin auf einmal verletzlich und ängstlich; verwirrt, wie ein verloren gegangener Welpe. Die Augen, die vorhin noch eher gleichgültig in die graue Welt geblickt hatten, bekamen einen verschreckten Schimmer, der Kopf war gesenkt, die Ohren flach angelegt.
So setzte sich Skylla wieder in Bewegung, blieb immer wieder fast stehen und rannte dann wieder ein paar Schritte, als hätte sie Angst, von etwas verfolgt zu werden. Der furchtsame Blick huschte unruhig umher, suchte im Regen nach einem Verfolger. So kam ein verängstigtes Häuflein Elend um die Ecke und machte vor Schreck einen Schritt zurück, als es die fremde, schwarze Hündin erblickte.
Ein Zittern durchlief Skylla, der Blick aus großen Augen war auf die Fremde gerichtet, die kleine Schnauze zuckte nervös. Das Hündchen sah aus, als könne es sich nicht entscheiden, ob es weglaufen oder nur erstarrt stehen bleiben sollte, wich noch zwei Schritte zurück, ohne den Blick von seinem Gegenüber zu nehmen. Die Fremde saß in ein paar Hundelängen von Skylla entfernt am Boden, überragte die kleine Weiße jedoch selbst so deutlich.
Ein leises Winseln kam aus Skyllas Fang, fast welpenhaft. Ängstlich und Verschüchtert, aber fast hoffnungsvoll. Man ließ doch keinen Welpen im Regen stehen, oder? Na also. Diese Rolle war in diesem Moment geradezu perfekt.



[streift durch die Straßen || ärgert sich über den Regen || trifft auf Vicky ||
„Welpenrolle“, um Mitleid zu erregen]
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Vicky
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Mi 27 Jul 2011, 10:16

Die schwarze Hündin seufzte laut, als sie dann als der Adrenalinschub nach ließ, die Regentropfen spürte. Was ist das nur für ein wiederliches Wetter?, fragte sich Vicky und seufzte noch mal deutlich hörbar. Die Hündin blickte sich um, versuchte jedoch den Blick nicht mehr Richtung Müllhalde wandern zu lassen, an diesen schrecklichen Ort wollte Vicky nie wieder zurück. Vielleicht hatte sie dort auch ihre einzigste Freundin oder besser gesagt flüchtige Bekannte verloren, die Hündin mit dem Namen Valura. Vicky musste ja nicht ob die andere Hündin überlebt hatte oder nicht.
Plötzlich jedoch witterte Vicky einen anderen Hund. Sie schien jedoch vollkommen unberührt, als ein kleiner, weißer und zitternder Hund vor ihr stand.
"Was bist du denn für ein armes Hündchen?"
fragte die schwarze Hündin, dann aber und man konnte Mitleid mit der kleinen Weißen in ihrer Stimme hören.
"Soll ich dir irgendwie helfen?"
wollte Vicky noch wissen. Sie erschrack selbst etwas, als sie feststellte, dass sie gerade einem fremden Hund ihre Hilfe angeboten hatte, da dies sonst vollkommen untypisch für Vicky war.
Was mach ich denn da eigentlich? Warum frage ich einen fremden Hund ob er meine Hilfe brauchen könnte?.... aber eigentlich kann ich so einen verängstigten Hund nicht allein lassen... jedoch kümmert sich jemand um mich, wenn ich allein, einsam und ängstlich bin?... Nein, dass tun sie natürlich nicht... aber was kümmert es mich, was die anderen denken?
dachte sich die Labrador-Pitbull Mischlingshündin.
Dann sah sie die fremde kleine Hündin noch mal an und für einen kurzen Moment konnte man meinen Vicky, wäre ein leichtes Lächeln über die Lippen gehuscht.

[Sitzt weiter da/Fragt Skylla etwas/denkt nach]
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Do 28 Jul 2011, 15:53

Jetzt war sie nicht mehr Skylla, die im Stillen über die Welt lästerte. Jetzt war sie nur mehr ein kleiner, junger Hund, der sich verlaufen hatte. Der durch den Regen stolperte, ohne einen Anhaltspunkt in dem Grau zu finden. Der auf eine fremde Hündin getroffen war, aber zu viel Angst hatte, um auf sie zuzugehen oder wegzurennen und deshalb einfach nur wie erstarrt dastand und leise winselte.
Ja, Skylla war sich selbst nicht mehr bewusst, wie sie wirklich dachte, wie sie wirklich war. In diesem Moment spielte sie einfach nur ihre Rolle. War dieser Charakter.
Was bist du denn für ein armes Hündchen?
Es klang nicht besorgt, eher gleichgültig und Skylla duckte sich instinktiv, sodass sie noch ein wenig kleiner und verlorener wirkte.
Soll ich dir irgendwie helfen?
Wieder lag nicht wirklich etwas Fürsorgliches in der Stimme der Schwarzen, doch es reichte, um Skylla einen hoffnungsvollen Schimmer in die vor Furcht geweiteten Augen zu zaubern. Sie leckte sich unsicher über die Schnauze, hatte eine zitternde Vorderpfote halb angehoben, als könne sie sich nicht entscheiden, in welche Richtung sie gehen wollte. Bis sie zögernd ein paar Schritte auf die fremde Schwarze zutappte.
Die Pfotentapser wurden schneller, hastiger, die kleine Hündin stolperte und purzelte als weißer Fellball über den nassen Boden, um genau vor den Pfoten der Schwarzen zu fallen. Erschrocken hob Skylla den Kopf, sah ängstlich zu dem größeren Hund hinauf. Dann kam sie ungeschickt wieder auf die Pfoten und drängte sich an die Vorderläufe der Hündin, wie um Schutz zu suchen.
Skyllas Herz pochte, so sehr war sie in ihrer Rolle, sie fühlte wirklich Angst, auch wenn sie das alles nur spielte. Vorsichtig blinzelte sie abermals zu der größeren Hündin auf, drückte sich an die schwarzen Pfoten und fiepte leise. Zitterte. Aus Furcht davor, weggestoßen zu werden.



[bei Vicky || läuft/purzelt zu ihr || drückt sich schutzsuchend an Vickys Pfoten]


Zuletzt von Skylla am Di 02 Aug 2011, 19:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Vicky
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Rasse : Pitbull-Labrador Mischling
Geschlecht : Hündin
Krankheiten : Nein

BeitragThema: Re: Die Flucht   Do 28 Jul 2011, 19:57

Vicky sah die Hündin an, als diese wohl nachdachte ob sie weg laufen sollte oder nicht. Die schwarze Hündin seufzte kurz und sah die Weiße weiterhin an. Das leise Winseln, der weißen Hündin ignorierte Vicky, da sie nicht wirklich wusste, wie sie darauf reagieren sollte.
"Hab keine Angst vor mir, Kleine."
sagte die Mischlingshündin kurz und lächelte ganz kurz.
Vicky sah die weiße Hündin nur etwas verduzt an, als diese dann plötzlich auf die Schwarze zukam.
Was will sie jetzt?
fragte sich die Hündin im Stillen und schüttelte nur den Kopf, als sich die Weiße überschlug und über den nassen Asphalt rollte. Dann aber blickte Vicky völlig emotionslos drein, fragte auch nicht nach ob es der Hündin gut ging, da es ihr eigentlich einerlei war, ob sich die Fremde etwas getan hatte oder nicht.
Als Vicky dann aber bemerkte, dass der kleine Hund direkt vor ihren Pfoten gelandet war, seufzte sie kurz. Jedoch als die schwarze Hündin dann das weiche Fell der Kleinen an ihren Vorderläufen spürte, knurrte Vicky kurz.
"Was soll das denn?"
wollte die Hündin wissen, stand auf und ging zwei große Schritte von der anderen Hündin weg. Diese war Vicky ganz eindeutig zu nahe gekommen, das Fell der schwarzen Hündin sträubte sich leicht und ihre Rute stand dominant. Vicky war für gewöhnlich nicht die dominante Hündin, jedoch wenn ein so kleiner Hund, wie es die weiße Hündin war, ihr zu Nahe kam, zeigte Vicky gern mal dass sie größer war.

[Bei Skylla/ Schaut sie an/Denkt nach/Redet mit der Hündin/Steht auf und knurrt]
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Juna

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Alter : 12 Wochen
Rasse : Wolf
Geschlecht : Rüde
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Di 02 Aug 2011, 13:47


Der Anderswolf versicherte dass sie seine Mutter finden würden. Na, wenn ein Großer das sagte, dann musste das wohl so stimmen. Nahm der Welpe zumindest einfach mal an.
Fröhlich tappste er um die Beine des Großen herum. So so, sie gingen also Jagen?

"Oh ja, lass uns jageden gehen, wir werden bestimmt ganz viele Käfer fangen. Ich kann schon gut Käfer jagen weißt du. Aber wenn Mama jageden geht dann dürfen wir nie mitkommen, dann sollen wir ganz still in der Höhle sitzen und warten und dann kommt sie zurück und wir futtern. Aber jetzt ist sie nicht zurück gekommen und wir mussten warten und dann haben wir aufgehört zu warten und wollten sie suchen gehen, aber sie war immer noch nicht da."

Juna plapperte und plapperte und erzählte sein ganzes Leben, während er versuchte mit dem großen Rüden mit zu gehen.
Doch dann hörte er auf zu reden und legte sich erschöpft hin.
Eigentlich war Juna immer noch furchtbar müde, aber der Anderswolf war so toll und neu und aufregend und er versprach ihm futter.
"Ich bin Juna! Und du? Heißt du auch Mama? Meine Mama hieß Mama.", erklärte er stolz. Immerhin wusste er schon sooo viel. Auch wenn sich Juna noch nicht im klaren darüber war, dass es blanker Unsinn war denn er redete.

Man sah dem jungen Welpen die Erschöpfung förmlich an. Doch er wollte auch nicht auf der Stelle einschlafen und sein kleiner Magen grummelte verdächtig.

Kurzentschlossen stand Juna wieder auf und versuchte an den Bauch des Hundes zu kommen und hapste nach dem weichen Bauchfell. Auch wenn es eindeutig war, dass es da keine Zitzen gab an denen er Milch trinken konnte.
Aber vielleicht gab der Anderswolf auch keine Milch, dann musste die zweite Möglichkeit her.

Mit wild hin und her flatternter Minirute tappste er nun nach vorne und stolperte ein paar Male. Dann sprang der Welpe an dem Hund hoch und versuchte ihn an den Mundwinkeln zu schlecken in der Hoffnung dass sein neuer großer Freund ihm Futter herraus würgen würde.
Aber wenn der Rüde selbst noch nichts gefuttert hatte ... Nun, das war nichts worüber sich der kleine Welpe Gedanken machte.




[im Wald mit Yoda]
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Di 02 Aug 2011, 19:53

Kein unsanfter Schubs, aber dafür ein Knurren. Erschrocken zog Skylla den Kopf ein, presste sich flach auf den Boden.
Hab keine Angst vor mir, Kleine.
Die Worte vorhin waren nichts wert, ein Knurren machte Skylla viel deutlicher klar, dass diese Hündin von ihr genervt war. Natürlich… wer würde das nicht sein, wenn ein kleines Winselknäuel bei einem Zuflucht suchte? Ein weißes Häuflein Elend kauerte sich auf den nassen Asphalt, während die fremde Schwarze vor dem leise wimmernden Etwas zurücktrat. Sie wollte doch nur… ein klein wenig Sicherheit.
Skylla dachte, fühlte, verhielt sich nur mehr wie ein Welpe. Drückte die Schnauze auf den Boden, schloss die Augen. Bis ihr unbewusstes Denken einsah, dass diese Nummer nichts brachte. Ja, Skylla dachte dies nicht bewusst. Als wäre sie selbst nur mehr die Spielfigur ihres Geistes, den sie nicht mehr kontrollieren konnte, zu dem sie keine Verbindung mehr hatte. Doch er befahl ihr nun: Steh auf und zeig dieser abgestumpften Streuerin, was eine richtige Hündin ist!
Innerhalb von Momenten legte sich das Zittern, das den zierlichen Körper der Weißen beben ließ und das Winseln erstarb. Der Welpe war weg und eine kleine, aber stolze Hündin erhob sich würdevoll. Die dunklen Augen fixierten die Fremde und Skylla reckte den Kopf noch etwas. Sie zog die Lefzen zurück, zeigte ihre scharfen Zähne und gab ihrerseits ein Knurren von sich, in dem die verächtlichen Worte mitschwangen:

    „Du fühlst dich wohl wirklich toll, weil du anscheinend keine Mutterinstinkte hast. Wirklich eine imponierende Leistung, braver Hund. Haben das dir die Menschen so antrainiert, Streuerin, bevor du ungehorsam warst und weggelaufen bist?“

Nichts in dem herablassenden, geradezu verächtlichen Tonfall deuteten noch auf den verschreckten kleinen Hund von vorher hin. Das allein konnte einen schon irritieren, doch wäre Skylla ein wenig größer gewesen, hätte wohl so mancher Hund den Schwanz vor ihr eingezogen. So aber würden die meisten über die kleine Weiße den Kopf schütteln, auch wenn man lieber etwas vorsichtiger sein sollte, wenn Skylla diese Haltung einnahm:
Den Kopf hoch erhoben, die Ohren aufgestellt, die Rute elegant über dem Rücken geschwungen. Denn auch kleine Zähne waren scharf – diese meistens besonders. Auch wenn Skylla im Augenblick die Rolle des spottenden Prinzesschens spielte. Und das machte sich nicht gern Pfoten oder Fang schmutzig – ganz nach dem Motto: Große Sprüche, aber nicht wirklich was dahinter.
Doch auch das konnte sich innerhalb von ein paar Sekunden ändern, wenn man es herausforderte.



[bei Vicky || „Rollentausch“ – von „Welpe“ zu „Zicke“ || knurrt, redet]
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Vicky
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Mi 03 Aug 2011, 12:16

Vicky sah weiter auf die weiße Hündin vor ihr. Sie wusste nicht genau was das kleine verängstige Fellknäul jetzt wohl dachte. Doch zeigte die Schwarze noch immer nicht wirklich Mitleid. Wie denn auch? Vicky hatte nie wirklich den Kontakt zu anderen Hunden gehabt und wenn dann war die Hündin die meiste Zeit nur blöd angemacht worden.
Als die Weiße dann jedoch plötzlich aufstand, aufhörte zu winseln, stattdessen aber zu knurren begann und so mit Vicky sprach, war die Mischlingshündin kurz etwas perplex, dann aber fletschte sie noch mal die Zähne.
"Wenn ich so eine kleine Schnauze, hätte wie du, wäre ich nicht so vorlaut!"
meinte sie und unterstrich ihre Worte, die schon recht aggressiv klangen, mit einem kurzen Knurren.
Was mach ich da eigentlich? Wieso reagiere ich so?...
Die Hündin schüttelte kurz den Kopf.
Aber ich lasse mich nicht so von einem kleinen Hund anfahren, der erst einen auf verängstigten Welpen macht und dann meint den großen Macker raus hängen zu lassen.
"Kleine, verrate mir deinen Namen."
sagte Vicky und versuchte dabei so freundlich es die allgegenwärtige Situation eben erlaubte, zu klingen.
Die Hündin seufzte laut und meinte dann
"Die Menschen sind zum Teil schuld, sie haben mich nie mit anderen Hunden zusammen gelassen, weil ich anscheinend immer so grob war, dann wurde ich ausgesetzt und habe von da an, fast nur die falschen Hunde getroffen..."
..Hunde wie dich, Kleine...
"...Hunde die meinen, sie wären etwas besser und müssten die anderen immer nur nieder machen."
Vicky seufzte noch mal und setzte sich dann. Ihr aggressives Verhalten, versuchte sie so gut es ihr möglich war zu verstecken.

[Bei Skylla, redet mit ihr, knurrt, denkt immer wieder nach]
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Yoda
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Sa 06 Aug 2011, 09:45

    Irgendwie war dass Verhalten des jüngeren ziemlich amüsant zu verfolgen.
    Erst nachdem er meinte er habe seine Geschwister und seine Höhle nicht mehr gefunden legte Yoda seinen Kopf leicht schief und spitzte die Ohren.

    "Nun... Mach dir darüber keine Sorgen wir finden sie schon!"

    Erwiderte er aufmunternd, ehe er fortsetzte.

    "Menschen sind Zweibeiner. Ja ich bin Yoda!"


    Erklärte Yoda so gut, wie er nur konnte. Während er mit Juna durch die Gegend lief.

    "Und wo ist dein Rudel?"




[Bei Juna]

•••••••••••



Zuletzt von Yoda am Do 15 Sep 2011, 09:45 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Juna

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BeitragThema: Re: Die Flucht   So 07 Aug 2011, 13:01


Immer wieder versicherte der große Anderswolf dass sie seine Mama schon finden würden. Juna glaubte ihm.
Natürlich glaubte der Welpe ihm war er doch der erste Erwachsene den er seit langem sah.

Der Welpe ließ von dem Hund wieder an und betrachtete ihn mit seinen großen hellblaugrauen Welpenaugen.
"Was ist denn ein Me`schen?", wollte er sogleich wissen. Er hatte das Wort bisher noch nie gehört, aber ihre Mutter hatte ihnen auch nur so wenig erzählen können. Immerzu war sie erschöpft oder fort. Arme Mama.
"Also ... bist du ein Yoda, ja?" Es dauerte eine Weile bis Juna verstand dass der Anderswolf Yoda hieß. Aber doch hatte er es recht schnell kappiert.

Wieder ließ sich Juna auf den Bauch sinken und hechelte erschöpft. Wahrscheinlich würde er wieder so lange laufen bis er völlig übermüdet zusammen brach. Aber das Zusammentreffen mit Yoda hatte dem kleinem Welpen neue Energie gegeben.

Junas Ohren waren dabei jedoch starr auf Yoda gerichtet und auch seine kleine Rute schlug begeistert gegen den Waldboden.
"Meine Geschwister? Die hab ich auch nicht mehr gefunden und Höhle hab ich auch nicht gefunden."

Aber woher sollte Juna auch wissen dass er gar nicht so weit von seiner Höhle war. Und das seine Geschwister sich ebenso verstreut hatten. Manche vielleicht sogar schon von anderen Wildtieren verschleppt wurden.

Ebenso wie auch Juna solche Sachen nicht wusste, schien der große Anderswolf nicht zu wissen dass Juna noch gar nicht richtig entwöhnt war und auch kein festes Fleisch fressen konnte. Nur vorverdautes.





[im Wald mit Yoda]
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Mo 08 Aug 2011, 17:15

    Seltsames Tier. Die Graue Hündin war sicher auf den Kopf gefallen! Kurz erschrak Trouble als die Graue den Fang aufriss, legte dann aber den Kopf irritiert schief, als sie seltsame Sachen von sich gab.
    Kurz widmete er seine Aufmerksamkeit Rex, der ihn fragte was er hier wolle

    "Das gleiche könnte ich dich auch fragen, Rex. Du riechst, als kämst du gerade erst von der Müllhalde?!"

    mehr eine Feststellung als eine Frage und mal wieder ziemlich schnell runter gerattert, wie Trouble es zu pflegen beliebte.
    Dann blickte er wieder Pilika an, die gerade davon lief. Seltsames Tier. Allerdings dachte der Golden Retriever auch nicht daran, ihr nun zu folgen, immerhin schien sie kein Hund zu sein, er war sich da sogar ganz sicher.
    Also musterte er nun wieder Rex

    "Was ist mit deinem Auge?"

    ja, er war unhöflich...


[Bei Pilika und Rex]
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Rex
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Mo 08 Aug 2011, 17:41

Rex sah kurz zu Trouble und nickte kurz als er die schnellen Worte des Rüden vernahm.
"Ja, ich komme von der Müllhalde... aber dorthin können wir nicht mehr zurück."
meinte der Rüde und sah dann nur zu Pilika wie diese davon ging.
Wo will sie denn jetzt hin?
fragte er sich und schüttelte aber den Kopf und hörte dem Golden Retriever zu, als er Rex fragte, was mit seinem Auge passiert war.
"Das war die Schuld der Menschen. Weißt du ich war ein Kampfhund... und dies im Wahrsten Sinne des Wortes."
erklärte der Rüde kurz, jedoch war Rex dabei nicht sehr ausführlich, da er nicht gern über seine Vergangenheit sprach und das schon gar nicht vor einem fremden Hund.
"Was tust du denn eigentlich hier?"
wollte Rex dann von dem fremden Rüden wissen und blickte ihn nur kurz an. Dann aber wandte Rex den Blick wieder ab und sah kurz in die Richtung in welche Pilika verschwunden war. Doch verschwendete der Rüde keinen weiteren Gedanken an die Graue und sah wieder zu Trouble.

[Bei Trouble
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Di 09 Aug 2011, 16:21

Würdevoll hatte Skylla den Kopf erhoben und die weißen, flauschigen Ohren aufgestellt. Die kleine Hündin fixierte die größere immer noch mit diesem verächtlichen, belustigten Blick, so wie eine Raubkatze ein zwar größeres, aber plumperes Beutetier fixiert. Natürlich fühlte die fremde Schwarze sich nicht wie Skyllas Beute – und war es auch nicht, denn die kleine Weiße war eben doch keine Raubkatze – doch Skylla schätzte die Lage eindeutig so ein. Mochte die Schwarze sich aufspielen und versuchen, klarzumachen, dass sie die Stärker war… das würde sie bei Skylla nicht schaffen. Dazu war sie zu sehr in ihrer Rolle des kleinen, besserwisserischen Hündchens, das sich für ein Raubtier hielt und dem niemand überhaupt zu nahe kommen würde.
Einen Augenblick schien die Fremde völlig irritiert, dann knurrte sie zurück.

    .oO(Kleine Schnauze? Fürwahr, wieder einmal eine jener Hunde, die sich für etwas Besseres halten, nur weil sie einem in Größe überlegen sind. Aber kleine Schnauze, scharfe Zähne.)

Diese jedoch gegen die schwarze Hündin zu richten, auf dieses Niveau ließ sich Skylla nicht herab. Die Weiße gähnte lediglich und zuckte gelangweilt mit den Ohren.

    .oO(Meinen Namen? Natürlich.)

Noch ein Aspekt, der die Oberflächlichkeit ihres Gegenübers unterstrich. Namen waren nichts. Gar nichts. Zählten noch weniger als Äußerlichkeiten. Namen waren nur dazu da, dass sich oberflächliche Hunde sicherer fühlten. Namen konnte man einordnen. Wenn man einen Hund benennen konnte, glaubte man, wenigstens irgendetwas Konkretes über ihn zu wissen. Das nahm einem die Angst, die Angst vor dem Unbekannten. Die Angst vor diesem kleinen, seltsamen Hund.
Während Skylla diese Schlüsse zog, hatte die Schwarze vor ihr bereits angefangen, der Weißen ihre Leidensgeschichte vorzujammern wie ein kleiner Welpe.

    .oO(Oje, du arme, arme, bemitleidenswerte Hündin.)

Selbst Skyllas Gedanken waren abfällig.

    .oO(Die bösen Menschen haben dich also nie mit anderen Hunden spielen lassen, ach wie schrecklich. Und dann auch noch ausgesetzt… nein, was für eine tragische Geschichte.)


Verächtlich schüttelte Skylla den Kopf.

    „Welch grausames Schicksal.“


Bemerkte sie sarkastisch und um ihre Lefzen zuckte es, wie in einem Anflug von einem zynischen Lächeln.

    „Falls dein Hirn durch diese herzzerreißende Tragödie nicht völlig geschädigt ist, dann merke dir meinen Namen: Skylla. Kein Mensch hat ihn mir gegeben, kein dummer Zweibeiner. Und was ist mit dir, Schwarze? Hattest du auch so viel Verstand, dir selbst einen neuen Namen zu geben oder trägst du immer noch den, mit dem dich die Menschen riefen?“

Skylla hegte kaum einen Zweifel daran, dass dies der Fall war. Für sie war die schwarze Hündin ein verzogener Straßenköter, der sich groß aufspielte und dem sie einfach so begegnete, wie es sich ihrer Meinung nach gehörte: Überheblich, überlegen, wie eine Raubkatze.
Obwohl der Vergleich etwas seltsam war. Äußerlich hatte die kleine Hündin kaum etwas mit einer Katze gemein, innerlich jedoch trug sie jene Eigenschaften, die man den Katzen zuschob: Verschlagenheit und eben sprichwörtliche, katzenhafte Falschheit.



[bei Vicky || zickig bis abfällig]
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Vicky
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Mi 10 Aug 2011, 17:59

Vicky hörte den Worten der Hündin nur zu und knurrte noch mal.
"Spar dir eine Worte und hör auf mich zu verarschen, Skylla."
meinte Vicky trocken und sah auf die Kleine herab.
"Ich habe den Namen, behalten, welchen mir die Menschen gaben, aber auch nur, weil mir dieser Name gefällt."
sagte die Schwarze und seufzte.
So ein dummer kleiner Hund... was bildet sich Skylla eigentlich ein, wer sie ist?
fragte sich die Hündin, dann aber zog sich ein kurzes Lächeln über Vicky´s Gesicht.
"Skylla, was tut ein so kleiner Hund wie du hier allein? Wobei, wenn du zu allen so bist, wie zu mir dann wundert es mich nicht, dass du keine Freunde hast."
sagte Vicky emotionslos und ging einen kleinen Schritt auf Skylla zu.
Sie erinnert mich irgendwie an eine Katze, was das Verhalten angeht, sie ist falsch und feige
dachte sich die Hündin und blieb dann direkt vor Skylla stehen, nach dem sie noch mal etwas auf die weiße Hündin zu gegangen war.
"Wie bist du eigentlich auf den Namen `Skylla´ gekommen?"
wollte die Schwarze noch wissen und blickte der Weißen dabei direkt in die Augen. Vicky wusste dass sie stärker war als Skylla, wenn es zum Kampf kommen sollte.
"Was bist du eigentlich für eine Rasse?"
fragte Vicky den kleinen weißen Hund vor sich und sah ihr dabei weiter in die Augen.

[Bei Skylla/Redet mit ihr]
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Arazoa
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Rasse : Mischling
Geschlecht : Hündin
Krankheiten : vermisst ihre Mama

BeitragThema: Re: Die Flucht   Di 16 Aug 2011, 08:32

Arazoa wollte sich weiter an Danger drücken, sie wollte nicht dass er sie hier allein sitzen ließ. Ein leises Winseln verließ ihre Kehle. Ihre Mama.. Ihre Mama war.. weg. Einfach weg. Ihr Herz tat so weh. Was war das? Sie hatte das Gefühl dass einer der großen Hunde ihr Herz mit den Krallen zerquetschen würde. Es tat so weh, es tat so verdammt weh! Sie bemerkte den Neuankömmling nicht, bis er ganz nah war und Danger sich vor sie schob. Er hatte sich schon ja vorher erhoben, doch nun stand er vor ihr, obwohl er ganz eindeutig Angst hatte! Sie erhob sich wankend, die Tränen schimmerten in ihren Welpenaugen. Der Schmerz und die Angst schienen so stark, beinahe zu stark für ihren kleinen Körper. Warum war das Leben so böse zu ihr?
Sie stand hinter Danger, wankte leicht, dann nahm sie all ihren Mut und ihre Kraft zusammen, nahm die Angst und den Schmerz gleich dazu und reckte die Brust raus. Was erlaubte der Fremde sich eigentlich?
Mit einigen unsicheren Schritten stakste sie an Danger vorbei, starrte dem Fremden böse und trotzig in die Augen.

„Was soll das? Du dringst so ziemlich in unser Revier ein, und dann wagst du es so frech zu sein?“

Sie blitzte ihn böse an. Hah, wenn ihr Papa hier wäre, hätte er den Fremden für diese Worte bestimmt gerügt. Vor allem, wenn er jetzt noch eine Tatze gegen sie erheben würde. Schade dass ihr Papa nicht hier war. Und ihre Mama… Abermals kam der Schmerz in ihr hoch, doch sie bemühte sich ruhig zu bleiben. Danger hatte Angst. Er hatte Angst für sie beide, da brauchte sie sich nicht auch noch fürchten.

„Ich denke, es ist selbstverständlich dass wir nach Müllhalde riechen, wenn wir von dort kommen, meinst du nicht? Und ja, mein Leben ist mir grade egal, falls das deine erste Frage beantwortet!“

Genau so fühlte es sich an. Ihr Leben war ihr egal. Ihre Mama war weg… weg. Für immer. Ein Abschied. Ein Ende. Abe das hier war ein Ende ohne Abschied! Nach ihren vorherigen Worten wagte sie es nicht mehr zu Danger zu sehen, auch wenn der Drang groß war. Sie fürchtete sich vor seinem Gesichtsausdruck. Vor dem entsetzten Blitzen in seinen Augen.


Danger und Nephthys ~ Straße

•••••••••••

Einzelcharakter von Arazoa :>

danke Danger <3
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Spielleitung

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Rasse : unbestimmt
Geschlecht : unbestimmt
Krankheiten : ..alle

BeitragThema: Re: Die Flucht   Sa 27 Aug 2011, 22:31

Über das Verhalten des fremden Rüdens konnte Nephtys nur den Kopf schütteln, doch versuchte er tatsächlich den Welpen hinter ihm zu schützen. Ob der Mailinois das nun würdigen sollte, war allerdings fraglich. Ehe er sich versah, trat die Hündin hinter dem ängstlichen Rüden hervor, und riskierte ein ziemlich lautes Mundwerk. Die Lefzen des Braunen kreuselten sich und ein bedrohliches knurren drang aus seiner Kehle

"Ihr seid törricht. Und ich denke kaum, dass dieser Weg in den tot euer Revier ist"


gab er abfällig als Antwort auf die Frage der Hündin zurück. Die Kleine war unglaublich unerzogen, wenn der Rüde vor ihm ihr Vater war, dann sollte er ihr mal lieber Respekt beibringen und den Umgang mit Erwachsenen näher bringen!

"Glaub mir, Welpe. Du bist noch viel zu jung um einschätzen zu können, ob dein Leben dir egal ist."


und mit einem letzten schnauben Richtung Danger wand sich Nephtys um und war schon im nächsten Augenblick aus der Sicht der beiden Streuner verschwunden. Ob sie ihn jemals wieder treffen würden, war fraglich.


[Ausstiegspost von Nephtys - bei Arazoa und Danger vor der Müllhalde]
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Danger
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Rasse : DSH-Harzerfuchs Mischling
Geschlecht : Rüde
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Sa 27 Aug 2011, 23:38

    Weiterhin geduckt hatte er vor Arazoa verweilt, doch seine Befürchtungen waren wahr geworden und die Kleine drängte sich an ihm vorbei und stand nun dem großen Fremden Gegenüber. Wie erwartet wurde Arazoa auch gleich vorlaut und riskierte somit ihr Wohlergehen. Als der Rüde antwortete zuckte Danger kaum merklich zusammen, blickte dem Fremden scheu in die Augen und hatte die Rute weiterhin zwischen die Beine geklemmt. Er wollte Arazoa zurecht weisen, ihr sagen, sie sollte hinter ihm bleiben... doch kein Laut drang aus seiner Kehle. Als die Kleine weiter sprach, erklärte ihr Leben würde ihr nichts bedeuten, sackte Danger leicht zusammen und seine Augen weiteten sich ein Stück. Er wusste nicht, was er auf ihr Verhalten antworten sollte. Aber was hatte er erwartet? Sie war alleine, ohne Eltern und Geschwister und ihn kannte sie ja kaum. Außerdem war er nicht einmal fähig, sie vor einem Fremden zu beschützen. Alles was er konnte, war schwach sein... Wie erbärmlich.

    Glücklicherweise zog der Fremde wieder ab, sagte aber dennoch etwas, was Danger ins nachdachten brachte. Wusste Arazoa in ihrem Alter, was sie da sagte? War ihr bewusst, was sie damit ausdrückte? Er wusste es nicht. Als der Malinois Rüde schließlich ausser Sichtweite war, entspannte Danger sich wieder, lies sich dann auf seinen Hinterpfoten nieder und senkte den Blick leicht

    "Sobald ich dich in Sicherheit gebracht habe, werden wir deinen Vater suchen und ich werde verschwinden..."

    Trauer schwang in seiner Stimme mit und sie war schwach und brüchig. Er hatte diese kleine, vorlaute und lebensmüde Hündin ins Herz geschlossen und doch war sie bereit, ihr Leben ohne weiteres zu geben. Er würde ihren Vater suchen und finden. Und sie dann bei ihm lassen, er wusste wohl am ehesten, was das beste für Arazoa war. Ein leises wimmern drang aus seiner Kehle, Arazoa dürfte es nicht einmal gehört haben, dann tipte seine Rute leicht auf und ab und er erhob sich wieder.
    Wortlos schritt er an der Jüngeren vorbei und als er einen leichten Abstand zwischen sie gebracht hatte, blickte er sie nocheinmal über seine Schulter hinweg an

    "Komm..."

    seine Stimme war klanglos und wenn er Pech hatte, würde Arazoa ihm wieder keine Folge leisten.


[Bei Arazoa / auf dem Weg zur Straße]

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Arazoa
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Geschlecht : Hündin
Krankheiten : vermisst ihre Mama

BeitragThema: Re: Die Flucht   Do 01 Sep 2011, 19:35

Arazoa blitze den Fremden abermals böse an. Was dachte dieser Idiot sich? Abermals spürte sie den Schmerz in ihrer Brust und beinahe wären ihr Tränen in die Augen getreten. Sie blickte kurz weg, reckte dann ihre Schnauze ein wenig in die Luft und flüsterte:

„Du hast doch keine Ahnung, Fremder!“

Dann drehte sie sich leicht weg, lehnte sich seitlich ein wenig an Danger. Das Leben war einfach so gemein zu ihr! Es war einfach total unfair. Die junge Hündin schloss die Augen für einen Augenblick, hatte das Gefühl als würde sie zusammen brechen, doch dann sah sie abermals zu dem Fremden.

„Ich weiß es, glaub mir! Ich kann denken, also tu nicht so als würde ich nicht verstehen was ich sage! Ich fühle, denke, rede und ich weiß was meine Worte bedeuten!“

Sie sah erschöpft aus, schloss die Augen und sackte leicht zusammen. Sie fühlte wie sich der Fremde wieder entfernte, drückte ihre Nase in das Fell des braunen Rüden. Er durfte nicht gehen, egal was geschah. Sie brauchte ihn und sie mochte ihn so sehr! Gerade dachte sie noch daran dass er niemals gehen dürfe, da sprach er es aus. Er würde gehen. Aber er wollte sie zu ihrem Papa bringen. Was ein Durcheinander! Einige Augenblicke saß sie still an den Rüden gepresst da, fühlte seine Wärme und hörte sein Herz schlagen. Es war verrückt, jawohl.

„Du darfst nicht gehen! Bitte, ich brauche dich doch und.. und.. und.. ich hab dich lieb!!“

Sie sah ihn an und in ihren Augen lag so viel Schmerz, dass es glatt der Schmerz der gesamten Hundebevölkerung sein könnte. Es tat ihr weh, zu wissen dass er gehen wollte und ihre Mama war tot und alle weg und.. sie konnte einfach nicht mehr!
Als Danger aufstand und ging, einfach so ging und sie ignorierte, sagte sie solle kommen, da widersprach sie nicht. Sie konnte nicht mehr. Sie wollte nicht mehr. Sollte sie ihm sagen wie es schmerzte?
Sie trat geknickt an seine Seite, folgte ihm mit hängendem Kopf und leicht eigeklemmter Rute. Es war so gemein!
Tränen standen in ihren Augen, Tränen und unendlicher Schmerz, vermischt mit der Angst und Sorge was die Zukunft bringen würde.


- bei Danger auf der Straße

•••••••••••

Einzelcharakter von Arazoa :>

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BeitragThema: Re: Die Flucht   Fr 09 Sep 2011, 21:14

Der Terrierrüde wurde unsamft aus seinem Schlaf gewegt, als plötzlich die Erde zu beben anfing.

"Heilige Tacos... Was geht hier den vor sich?"

Der Rüde sprang aus dem Rohr heraus und sah plötzlich eine riesige Walze vor sich. Ehe er auch nur überlegen musste war er los gerannt um möglichst schnell von dem Ding weg zu kommen. Wenn er es nicht besser wüsste, würde er sagen das Dinge war gerade dabei seine Heimat zu zerstören.

"Ich muss hier raus, und zwar Pronto"

Der Rüde hatte Todesangst. Und als er dann vor dem Zaun stand, merkte er wie schnell ihn doch die Walze eingeholt hatte und wie nah er doch dem Tod war. Der Andrenalinschub ließ ihn an dem Zaun hinauf springen und er schafte es gerade noch bevor, die Walze den Zaun erreichte auf der anderen Seite zu sein. Nun war er in Sicherheit und sah sich um. Abgesehen von der Straße führte nichts weg. Er überlegte kurz dann folgte er der Straße.


[Auf der Müllhalde | auf der Straße]
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Yoda
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Do 15 Sep 2011, 09:47

    Stumm horchte er dem Welpen zu und blickte sich währenddessen um. Irgendwo musste doch etwas nahrhaftes sein...
    Als der Welpe letztendlich schwieg blickte er zu den kleineren.

    "Wo ist denn dein Rudel?"

    Vielleicht wusste er zwar nicht wo seine Mutter war, aber vielleicht ja wo sein Rudel war, oder?
    Konnte ja alles möglich sein!



[Juna]

•••••••••••

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