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 Auf in die Freiheit

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BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Sa 21 Jan 2012, 15:10

[Anfangspost]

Nach Tagen und Wochen in der Stadt und kleineren Bezirken, in denen Alaska sich herumgetrieben hatte, erfuhr sie von einem in die Tage gekommenen Mops, es gäbe nicht weit von dort einen Wald. Er hatte der schwarzen Hündin erzählt, er sei selbst oft dort gewesen, um Abstand von dem Trubel zu nehmen, aber nun, da er nicht so gut zu Pfote war, es nicht mehr schaffte. Voller Begeisterung, etwas anderes als Asphalt und Schotter unter den Sohlen zu fühlen, hatte sie sich gleich auf den Weg gemacht. Den alten Mops hatte sie mit einem Lächeln auf dem breiten Gesicht in der Gasse gelassen. Er hatte sich gefreut, einem jungen Hund eine Chance auf etwas anderes als Abgase gegeben zu haben. Doch der Weg in den Wald war beschwerlich. Mehrmals wäre sie fast von anderen Hunden in einen Kampf verwickelt worden - doch Alaska verstand sich darin, solchen auszuweichen und mit dem Knurren von anderen Hunden im Ohr heil davon zukommen. Doch auch die Menschen und die Maschinen, die so wirkten, als würden sie das schwarze Knäuel nicht in den Wald lassen wollen, machten ihr Schwierigkeiten. Ihr Ehrgeiz jedoch verhinderte, dass sie umkehrte. Die Vorstellung den frischen Wind zwischen den Ohren zu fühlen und das feuchte Gras zwischen den Ballen zu spüren, trieb sie weiter an. Sie wollte es unbedingt selbst erleben, also ging sie immer weiter voran.

Schließlich sah sie die Bäume. Riesen mit ihren grünen Kronen begrüßten das hechelnde Tier. Zwar drohten ihre Augen zuzufallen, aber ihr Herz klopfte so schnell, dass ihre Beine den Rhythmus auffangen wollten - schnell lief sie auf die Bäume zu. Ihre Pfoten rutschten immer wieder ab; das ungewohnte Gefühl des Grases und der Blätter zerstörten ihren Lauf und auf einmal rutschte ein Bein ab und sie fiel auf den Boden. Hechelnd und erschöpft blieb sie liegen; glücklich den Wald endlich erreicht zu haben, schloss sie die Augen und genoss das Gefühl der frischen Luft. Die Flanken des kleinen Hundes hoben und senkten sich und unwillkürlich schlief sie ein.

[Am Anfang des Waldes | schläft vor Erschöpfung]

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Danger
'cause life is dangerous
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Alter : drei Jahre
Rasse : DSH-Harzerfuchs Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : keine

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Sa 21 Jan 2012, 18:41

    Es dauerte nicht lange, und Vicky hatte zu Danger aufgeholt, wodurch er ein wenig vorsichtiger wurde und die schwarze im Blick behielt. Es tat ihm ja irgendwie leid, das er derart angst vor ihr hatte, aber er konnte es auch nicht ändern. Vielleicht würde es sich ja irgendwann legen, aber das wussten nur die Sterne.

    "Ja, ein Auto!"

    meine er leicht euphorisch und hob die Nase, um vielleicht die Menschen zu wittern. Anstelle von Menschen Geruch kam ihm Arazoas Geruch entgegen und kurz darauf erschien die beige Hündin auch schon.
    Als Arazoa plötzlich meinte, sie wolle weg, durch fuhr Danger ein stich. Ihm war vollkommen entfallen, was mit Kisha passiert war und er sprang aus dem Auto, ging vorsichtig auf Arazoa zu und leckte ihr über das Gesicht.

    "Okay, Du musst keine angst haben meine Kleine..."


    er sprach ruhig, Danger gab den Menschen nicht die Schuld an Kishas tod. Sie hatten das sicherlich nicht mit Absicht getan das würden sie niemals!
    Er legte seinen Kopf über Arazoas Nacken und drückte sich leicht an sie, versuchte sie abzulenken. Sie musste keine angst haben, er würde auf sie aufpassen und nie zulassen, das ihr etwas geschah. Außerdem hatte er auch Kisha versprochen, das er auf Arazoa aufpassen würde.

    "Psshh Arazoa, Du musst keine Angst haben, ja? Ich bin hier und passe auf die auf..."


    Der Rüde war sich nicht sicher, ob er sein Versprechen halten könnte, aber er würde es versuchen... Kurz warf er Vicky einen Blick zu, beobachtete was sie tat und schob Arazoa dann ein Stück in den Wald zurück. Sie würden eine andere Möglichkeit finden.
    Auch wenn es sein Herz zerbrechen ließ , der Gedanke, das hier Menschen waren und er sie nun nicht sehen würde, Arazoa sollte sich nicht fürchten, das würde er genauso wenig ertragen.
    Dann raschelte es im Gebüsch und eine Haselmaus flitzte an ihnen vorbei einen Baum hoch und man konnte sie dort leise fiepen hören. Toll... das wäre dann wohl ihr Frühstück gewesen...


[Arazoa & Vicky | bei einem Auto | Wald]

•••••••••••

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Karim

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Alter : 4 Monate
Rasse : Mischling
Geschlecht : Rüde

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Sa 21 Jan 2012, 18:55

Unschön wurde Karim aus dem Schlaf gerissen, als plötzliche Geräusche an seine Ohren drangen. Murrend kniff er seine Augenlider fest zusammen und streckte nebenbei seine Läufe aus. Ungewollt war ihm ein Name eingefallen. Seine Schwester war wahrscheinlich schon Hellwach und hüpfte munter um her. Dabei war er doch so Hundemüde und wollte im Moment nichts Sehnlicheres als die Ruhe zurück zu haben um weiter zu schlafen. Seine Pfoten tasteten ins Leere. Dabei hatte Karim doch gehofft seiner Schwester einen Schlag zu geben, damit sie leiser wurde. Doch einige Zeit später wurde es tatsächlich leise. Seufzend zog der Welpe wieder seine Läufe an und ließ Arazoa einfach Arazoa sein. Gähnend wollte er sich herum drehen, als ihm bewusst wurde, warum er so elendig müde war. Das nächste Mal durfte er nicht so lange aufbleiben, auch wenn er Alleine war … Alleine! Er war alleine! Sein Herz fing an zu pochen und wie wild in seiner Brust an zu schlagen. Ihm wurde unangenehm heiß, als ihm klar wurde, dass Ara nicht bei ihm war. Niemand war bei ihm. Er war doch alleine! Ruckartig warf er seinen Kopf in die Höhe und seine sturmgrauen Augen waren weit aufgerissen. Was waren das dann für Geräusche?

Auf wackligen Beinen stand Karim langsam auf und seine Ohren stellten sich nach vorne auf. Er blinzelte ein paar Mal. Hatte er sich das vielleicht auch einfach nur eingebildet? Unschlüssig blickte er nach unten zu seinem Schlafplatz. Bestehend aus etwas Laub. Er spielte mit dem Gedanken sich wieder hinzulegen, doch seine Müdigkeit war von dem plötzlichen Schock verschwunden und nun war er viel zu aufgeregt um sich wieder hinzulegen. Ohne wirklich zu wissen, wohin er ging, setzte er eine Pfote vor die Andere. Schritt, schritt und noch ein Schritt! Über Stock und über Steine, aber brich dir nicht die Beine! Leise summend hüpfte der bunte Welpe vor sich her. Er war schon fast am Ende des Waldes angekommen, als er seinen Kopf hob und dann augenblicklich erstarrte. Karim japste ungläubig auf und seine Augen weiteten sich. Da! Da lag doch jemand! Ein Hund mit schwarzem Fell.

„Mama?“, hauchte Karim und ein überwältigendes Glücksgefühl machte sich in dem Wirbelwind breit.

Ohne weiter nachzudenken, setzten sich seine kleinen Läufe wieder in Bewegung. Seine Lefzen hatte er weit hochgezogen. Seine Zunge hing aus seinem Maul. Hechelnd rannte er auf den schwarzen Körper zu. Seine Augen fingen an zu glänzen und zu strahlen. Wie Sterne sich auf einem See reflektierten, glitzerten seine sturmgrauen Seelenspiegel. Je näher er kam, desto größer wurde seine Freude in seinem Inneren, dass er glaubte bald platzen zu müssen. Doch war es so unnormal? Er hatte seine Mutter schließlich gesehen, wie sie aufgefressen wurde und nun lag sie hier! Oh Hund, wie würden sich nur die Anderen freuen und Arazoa, wenn er ihr sagen würde, dass er ihre Mutter wieder gefunden hatte! Er glückliches Japsen entwich seiner Kehle, als er sein Gewicht auf seine Hinterläufe verlagerte. – Und sprang! Er kam auf dem Rücken an und rutschte gleich wieder runter. Doch um sich festzuhalten, schnappte er schon automatisch nach dem Ohr von seiner Mama.

„Hab dis‘!“, murmelte er mit dem schwarzen Ohr im Maul. Fröhlich wedelnd wartete er darauf, was seine Mutter sagte, dass er sie gefangen hatte!




Am Anfang des Waldes | Alaska
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BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Sa 21 Jan 2012, 20:10

    Trouble fand, das Rex unbedingt mal das richtige Leben kennen lernen musste, der war immer so furchtbar schlecht gelaunt.
    Er hörte Marley nur mit halben Ohr zu, aber als dieser meinte, das er Katze fressen wollte, wand sie Trouble mit einem angeeckelten Gesichtsausdruck zu ihm

    "Was? Tickst Du noch ganz richtig? Dieser Viehcher würde ich nicht einmal verspeisen, wenn ich am verhungern wäre. Marley!"


    Einfach wiederlich dieser Gedanke, da wollte sich dem Rüden gerade so der Magen umdrehen.
    Sein Blick schweifte zweifelnd zu Rex, als dieser meinte, sie sollen doch alleine jagen gehen und er würde warten

    "Ist klar, wir ackern uns eins ab, und Du frisst dich dann voll. Vergiss es, Du kommst mit!"

    Und somit - seinen Entschluss gefasst - drehte sich Trouble um und musterte kurz die Bäume. Er legte seine Nase auf den Boden und versuchte eine Fährte aufzunehmen. Vor nicht all zu langer Zeit, musste ein Tier vorbeigekommen sein. Entweder ein Reh, oder ein Hase. Der Golden Retriever sah sich kurz um, ehe er entschlossen einen Busch anmaschierte. Allerdings nicht, um zu Jagen, sondern um dort seine Duftmarke zu setzen und dann wie von der Tarantel gestochen im Unterholz zu verschwinden.


[Marley & Rex | sucht eine Fährte | Makiert einen Busch | verschwindet im Unterholz]
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Rex
Der einsame Kämpfer
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Alter : 3 1/2
Rasse : Staffordshire Bullterrier
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : Nein

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Sa 21 Jan 2012, 21:03

Rex hörte Marley und Trouble zu. Auf die Worte des Weimaraner Mischlings verzog der Schwarze keine Miene, sagte aber etwas schnippisch:
"Diese Viecher kann man nicht essen... glaub mir..außerdem bevor ich eine Katze fresse, verhungere ich lieber."
Dann sah der Staffordshire Bullterrier zu Trouble und meinte:
"Na wenn der große Trouble sagt, ich solle mit, dann tue ich dies halt."
Rex´ Stimme jedoch klang dabei eher neutral.
Der Schwarze sah seine beiden zwangsläufigen Reisegefährten an und schnüffelte dann auch schon in der Luft.
"Richt ihr irgendwas zu fressen? Ich für meinen Teil nicht... aber gut, ihr beiden habt wahrscheinlich eh die besseren Nasen."
meinte Rex und setzte dann aber schon eine Pfote auf um los zu gehen, als ihm eine Frage kam, welche er auch sofort stellte:
"Was können drei Hunde überhaupt erlegen? Einer von halb blind."
Mit dem halb Blinden Hund meinte Rex sich selbst.
Als Trouble dann aber seine Duftmarke setzte, verdrehte Rex die Augen, dies konnte sich der dominante Rüde nicht gefallen lassen und setzte über die Duftmarke des Golden Retrievers seine Eigene.
Rex verdrehte die Augen, als der andere Rüde plötzlich im Unterholz verschwunden war.
"Wo will er jetzt hin?"
Fragte der Staff. Bull an Marley gewandt. Dann aber rannte Rex auch schon los um diesen aus seiner Sicht naiven Golden Retriever Rüden nicht vollkommens zu verlieren.

[Bei Trouble und Marley/Wald]
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Marley

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Alter : 2 Jahre
Rasse : Weimeraner Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : keine

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   So 22 Jan 2012, 22:17

    Entnervt erblickte Marley die beiden, welche wohl die gleiche Meinung teilten, ja ja, Katzen waren nicht so widerlich, wie sie taten, sie schmeckten ganz gut, wie er fand, naja, zumindest das Jagen von ihnen war amüsant.
    Auch wenn er den leichnahm nicht unbedingt auffressen würde.

    "Rex... rex.. rex... deine Frage... soll sie mich nun beleidigen?" erklang die leicht vorwurfsvolle Stimme des grauen, solch eine Schande, wenn drei Hunde keine Maus zu fangen bekämen, da sollte man sich schämen, ob halb Blind oder nicht, wie der Rüde fand.
    Plötzlich realisierte er, wie beide ihre stinkenden Gerüche irgendwo festhalten wollten, erst Trouble und dann Rex...
    Na toll... darauf reagieren wollte er allerdings noch nicht, erst als die Frage seitens Rex aufkam, welche er allerdings nicht beantworten sollte, wusste er es letztendlich ja selber nicht.
    Rex folgte Trouble also nun einfach so ins schwarze hinein, nett, wie er fand.
    Als beide sich etwas von ihn distanzierten, entschied er sich, nun das wichtigste und einzig Gedanken anreizende zu tun, was ihn gerade einfiel!
    Er müsste die beiden übertrumpfen, zumindest deren Markierungen, so vermerkte er seinen Duft auch gleich an der gleichen Stelle, wie seine Vorgänger, ehe auch er Trouble folgte.

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BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Di 24 Jan 2012, 02:37

    Langsam setzte die junge Schäferhund Dame eine Pfote vor die Andere während sie durch den dichten Wald lief.
    Ja sie war in der Tat einsam denn sie hatte mittlerweile Nichts und Niemanden. Niemand der sie mochte, Niemand der sie wollte und Niemand der sich an sie erinnerte.
    Ein tolles Leben und eine tolle Aussicht auf eine tolle Zukunft, ja, super. Aida lebte mittlerweile in einer eigenen Welt, die alleine aus Angst davor besteht erneut verletzt zu werden, was sie sich natürlich nicht eingesteht. Dafür allerdings strahlt sie tiefen Hass und Verachtung aus, vor allem den Zweibeinern gegenüber. Aber wie dem auch sei, sie sollte die Vergangenheit hinter sich lassen, die Ereignisse in ihren Leben vergessen und auch die vielen Gesichter, so würde sie auch den Schmerz bald vergessen und stellte sich einer besseren Zukunft die natürlicherweise nur aus ihr selbst befand, immerhin würde Aida sich selbst nie verletzen, so dumm war sie ja auch schon wieder nicht.

    Innerlich seufzte die junge Hündin. Ihr Magen brummte und schrie schon danach Hunger zu haben, sie war stark unter gewichtig und dass das man wohl in jedem Tierheim als Notfall eingestuft hatte, aber da war sie wohl nicht nur die Einzige.
    Vor allem im Tierheim und hier auf der Straße hatte sie abgenommen, bei ihren Besitzern hatte es ihr ja insoweit gut gegangen, bis jene sie drei Tagelang an eine Kette gebunden hatten und dann eiskalt hintergangen.
    Hätten sie Aida einfach schon früher ausgesetzt oder sie ganz einfach erst gar nicht bei sich aufgenommen. Es war eine wahre Last für die Hündin mit dieser Tatsache zu leben und deshalb vergaß sie das einfach Mal schnell und ließ alles hinter sich. Sie musste die Vergangenheit einfach mal ruhen lassen...

    Aber wenn sie doch schon dazu bereit war, warum konnte sie es nicht? Warum erinnerte sie sich immer daran zurück und warum vergass sie es nicht einfach ein für alle Male?
    Nein, Aida wollte Nichts mehr damit zu tun haben. Es war Aus und vorbei!
    FÜR IMMER!


[ Alleine | Wald]
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BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Di 24 Jan 2012, 12:24

    Er hörte Rex Schritte hinter sich, dachte aber nicht daran, stehen zu bleiben. Der Geruch in seiner Nase wurde immer intensiver und trieb ihn dazu an, nochmal schneller zu werden.
    Wie ein wahnsinniger rannte der Retriever durch das Gestrüpp und einige Pflanzen verfingen sich in seinem hellen Pelz.
    Einige Zeit rannte er einfach und es schien fast, als hätte er gar kein festes Ziel vor Augen, als er in der Ferne etwas schwarzes erkennen konnte.
    Trouble legte nochmal einen Zahn zu und rannte in vollem Tempo auf die Hündin zu, die vor ihm immer deutlicher wurde.
    Nur noch wenige Meter trennten die Beiden Hunde voneinander und Trouble rief sich ins Gedächtniss, das es dumm wäre, Aida umzurennen. Knapp vor ihr kam der Rüde zum stehen

    "AIDA, AIDA, AIDA!!"


    Die Rute des Rüden erinnerte schon mehr an einen Propeller und sein Atem war stockend und schnell. Da stand sie, wirklich vor ihm! Aida!
    Voller Freude hüpfte der junge Rüde um seine Freundin herum und drückte dann seine Schnauze in ihre Flanke

    "Aida! Rate mal was alles passiert ist! Die Müllhalde ist kaputt... und ich hab so nen immer mies gelaunten, halb blinden und nur streit suchenden Rüden getroffen, der hier wohl auch gleich aufkreuzt. Und dann noch nen anderen, der unglaublich dämlich ist und meint, Katzen könnte man essen... Und ich hab Arazoa und Kiska verloren.. und Kisha... ehm.. okay das ist dumm... aber jetzt bist Du ja wieder hier und Arazoa und Kiska finde ich auch noch, äh, und Kisha auch, hehe"


    Ein regelrechter Redeschwall prasselte auf die Schäferhündin nieder und Trouble kam unruhig zum sitzen und hächelte aufgeregt während seine Rute weiterhin laut auf den Boden klopfte.


[Rennt | Wald | Entdeckt Aida | In der Nähe von Rex und Marley]
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BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Di 24 Jan 2012, 13:26

BEI TROUBLE | IM WALD

    Erschrocken zuckte sie zusammen als sie plötzlich die bekannte Stimme ihres alten Freundes hörte. Ihr Herz begann zu rasen und sie blickte hastig in die Richtung von Trouble. TROUBLE! Es war wirklich er! Die Ohren des Hundes zuckten und auch ihre Rute erinnerte schon langsam an einen Helikopter während sie auf den Grösseren sprang und ihre Nase in sein langes Fell drückte. Es war er wirklich, vollkommen gesund und munter.
    Sie hatte ihn wieder gefunden, das war einfach zu schön um wahr zu sein und es war... Nicht wahr...
    Aber sie sollte zumindest mit machen, so lange bis das Glück wieder verschwand und wenn es soweit war, es einfach wieder vergessen und fertig.
    Eine ganze Weile verweilte sie in dieser Position, ehe sie die Nachricht von Trouble wahrnahm. W-Was?! Arazoa und Kiska waren verschwunden und Kisha auch? Aber wie konnte das passieren? Sie glaubte zu wissen das Kisha eigentlich das Rudel zusammen halten könnte aber allem Anschein nach war sie einfach abgehauen mit den Welpen.
    Diese Dumme... Ach Moment mal! Die Müllhalde war kaputt? Weshalb?!
    Die Müllhalde war also futsch? D-Das durfte doch nicht wahr sein!
    Doch um nach zu fragen, wo die Welpen und die Mutterhündin hin verschwunden waren, war es Aidas Meinung nach momentan unpassend.
    Warum konnte sie nicht die Zeit für immer anhalten um diesen Moment für immer erleben zu können?
    Sie würde später wieder alleine sein und Trouble war immer noch nicht da.
    Aber wenn Trouble nicht da war? Wer war denn dieser Rüde?
    Er sah aus wie Trouble, roch wie Trouble und kannte Aida allem Anschein nach!
    Aber wie auch immer, wer auch immer er zu sein schien, er war sicher nicht Trouble und das war auch gut so, oder?
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Rex
Der einsame Kämpfer
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Alter : 3 1/2
Rasse : Staffordshire Bullterrier
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : Nein

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Do 26 Jan 2012, 20:37

Rex ignorierte die Worte von Marley eigentlich. Dann aber meinte der Schwarze zu dem Weimaraner:
Nein, es soll dich nicht beleidigen... ich meine, warum auch?
Rex folgte dann Trouble, jedoch war der Golden Retriever einfach zu schnell und der Staffordshire Bullterrier hatte große Mühen dem anderen Rüden zu folgen.
Da Rex schon vorgerannt war, bekam er nicht mit, dass auch Marley noch sein Revier markierte.
Plötzlich jedoch stolperte Rex über eine Wurzel und überschlug sich mehrfach. Er landete auf dem Hintern und schüttelte den Kopf.
Verdammt noch mal!
dachte sich der schwarze Rüde und knurrte kurz.
Dann aber sah sich Rex um, merkte jedoch dass er Trouble nicht mehr sah.
Trouble?!
rief Rex, dann aber beschloss er zurück zu Marley zu gehen.
Er ist verschwunden.
Meinte der Staffordshire Bullterrier zu dem Weimaraner.
Rex war es recht egal, ob Trouble weg war oder nicht. Dann aber knurrte der Magen des Rüden und ein Seufzen drang aus seiner Kehle.
Ich würde vorschlagen, wir zwei suchen uns etwas zu fressen.
Sagte Rex zu dem anderen Rüden und blickte Marley dabei an.

[Bei Marley und Trouble/Verliert Trouble aus den Augen/ Redet mit Marley]
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Marley

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Alter : 2 Jahre
Rasse : Weimeraner Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : keine

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   So 29 Jan 2012, 11:38

    Der Blick des Weimaraners schweifte über den nun doch zurück gekehrten anderen Rüden, welcher hoffentlich den Geruch der Mackierung Marleys nicht wahr nahm.
    Doch fasste sein Blick nun einen anhaltspunkt und er blickte genau in das Auge des anderen Rüden.
    "Hmm. wie wärs, wir brennen durch und gründen unsere eigene Familie?" vollkommen unerwartet war sein Spruch wohl gewesen, zumindest, wenn Rex sich nicht bereits gedacht hatte, das Marley nun etwas unsinniges sagen würde.
    Ja, er war ein Rüde, und Rex war ein Rüde, das war wohl nun das unsinnigste, was er jemals aus seinem Mundwerk hatte erklingen lassen. Doch ehe Rex noch darauf reagieren konnte, schritt Marley zu diesem, ließ ihn dabei keine Zeit, etwas zu erwidern, setzte er doch schon wieder an zu sprechen.

    "Oder wir gehen einfach was zu essen suchen" meinte er auch schon, während er sich Anmerken ließ, erneut eine Dummheit zu planen.

    Bei Rex
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Vicky
Die Einsame
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Alter : 2 1/2
Rasse : Pitbull-Labrador Mischling
Geschlecht : Hündin
Krankheiten : Nein

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Sa 04 Feb 2012, 10:22

Vicky sah kurz in den Himmel, als sie Arazoa´s Worten lauschte.
„Arazoa, ich weiß, dass es dir nicht leicht fallen muss, aber das töten liegt nun mal in unserer Natur und da können wir nichts dagegen tun und es auch nicht leugnen.“
meinte die Hündin und leckte sich dabei leicht über die Lefzen. Dann aber sah sich Vicky das Auto etwas genauer an, als sie ankam und hörte Arazoa noch mal kurz zu, ehe sie zu Danger blickte. Dann merkte Vicky, wie der Rüde mit der anderen Hündin sprach, jedoch beachtete Vicky es nicht wirklich. Erst als Danger Arazoa dann zurück in den Wald schob, folgte Vicky den anderen beiden Hunden und seufzte kurz. Dann aber als die Haselmaus vorbei flitze, versuchte die Hündin nach der Beute zu schnappen, war aber zu langsam. Die Schwarze fluchte kurz, dann aber sah sie in den Himmel und setzte sich erst mal hin.
Verdammt... ich hab so Hunger.
dachte sich die Schwarze, als ihr Magen laut knurrte.
Vicky blickte Danger und Arazoa an.
„Warum hab ich nur so Hunger?“
fragte sie eher sich selbst, als einen ihrer beiden Begleiter.

Bei Arazoa und Danger im Wald]
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Rex
Der einsame Kämpfer
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Alter : 3 1/2
Rasse : Staffordshire Bullterrier
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : Nein

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   So 05 Feb 2012, 09:05

Rex roch die Markierung von Marley sofort. Jedoch ignorierte er es soweit. Dann aber blickte der Schwarze leicht verwrirrt drein.
"Eigene Familie gründen?"
fragte der Staffordshire Bullterrier etwas verwirrt. Dann aber schüttelte er den Kopf.
"Wie stellst du dir das vor, eine eigene Familie zu gründen, ohne ein Weibchen?"
wollte Rex wissen, dann aber spürte er Marley´s Blick und zog leicht die Lefzen nach oben.
"Fixier mich nicht so!"
knurrte der Rüde und ein kaum hörbares Knurren drang aus seiner Kehle.
Dann aber blickte Rex in den Himmel und seufzte laut.
"Lass uns etwas zu fressen suchen. Ich hab Hunger."
sagte Rex, als sein Magen knurrte. Dann aber schnüffelte der Rüde in der Luft um eine eventuelle Spur ausmachen zu können.
Der Rüde meinte dann sogar eine kleine Spur zu riechen, jedoch war er sich nicht sicher was es war, da der Geruch dazu viel zu undeutlich war und das Tier wohl zu weit weg. Rex blickte zu Marley
Richst du das?"
fragte der Schwarze den anderen Weimaranerrüden.

[Bei Marley im Wald
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BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   So 05 Feb 2012, 09:48



Kaum war die junge Hündin in ihren wohlverdienten Schlaf gesunken und kaum hatte sie angefangen sich in ihrem Traum, der aus einer großen Stadt und einem noch größeren Wald bestand, zurechtzufinden, begann auch schon die Realität an ihrem Ohr zu zerren. Kurz fragte sie sich, ob sie nicht doch noch in der Stadt war und den ganzen Weg nur geträumt hatte, doch dann spürte sie das Laub unter ihrer Flanke und konnte den frischen Wind riechen. Bis sie etwas sah, dauerte es jedoch noch - doch dann öffnete sie die Augen und sah in ein fleckiges Gesicht. Irritiert und immer noch vom Schlaf betäubt schloss sie wieder die Lider und versuchte verzweifelt wieder in dem Traum zu erscheinen, aber dann erfasste sie die Worte des Welpen und öffnete erneut die Augen, dieses Mal sichtlich verwirrt. "Mama?", fragte sie und hob ihren Kopf. "Ich bin von niemanden die Mama. Und wer bist du?" Sie erhob sich langsam, ihre Pfoten taten weh und es fühlte sich so an, als würden tausende Ameisen durch ihre Venen krabbeln. Doch sie spürte keine Bedrohung von dem Kleinen ausgehen und setzte sich vor den Rüden hin. Sie musterte ihn. Er war gewiss kein Haustier, aber zu jung, um ausgesetzt worden zu sein, vermutete sie. Süße Hunde wurden nie ausgesetzt. Sie sah wie seine Freude sich umwandelte, in etwas anderes. Bestimmt suchte er seine Mama. "Nicht traurig sein.", winselte Alaska, als sie merkte, dass sie der Grund seiner Traurigkeit war. "Ich bin Alaska.", fügte sie dann noch leise hinzu und hoffte, der Welpe würde nicht in Tränen ausbrechen. Mit Trauer und anderen Gefühle als Freude konnte sie einfach nicht umgehen.

[Am Anfang des Waldes | redet mit Karim]

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Karim

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Alter : 4 Monate
Rasse : Mischling
Geschlecht : Rüde

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Di 07 Feb 2012, 20:12

Sichtlich irritiert rutschte Karim nun ganz runter und setzte sich mit einem kleinen Abstand vor die schwarze Hündin. Sein Kopf kippte leicht zur Seite und er blinzelte sie mit seinen hellgrauen Augen an. Jetzt wo er sie so sah … Auf gar keinen Fall sah seine Mami so aus! Sie war viel zu schwarz, viel kleiner und viel zu jung. Wer war das dann? Doch bevor er sie fragen konnte, kam sie ihm zuvor und fragte wer er war. „Kiska“, stellte der Welpe sich prompt vor, ohne nachzudenken – mit seinem Spitznamen. Er wurde immer so genannt. Von jedem. Es war schon ein reiner Instinkt. Trotzdem wusste der Welpe nicht, was er nun tun sollte. Auch wenn die Schwarze ihren Namen genannt hatte, war sie ihm unbekannt. „‘Laska?“, hakte Karim sicherheitshalber noch mal nach. Vielleicht hatte er sich ja verhört oder so … „Warum bist du keine Mama? Aber wenn du von niemandem die Mama bist, bist du dann ein Papa?“Karim wurde von Wort zu Wort immer verwirrter und die schwarze Hündin – die seiner Meinung nach in Rätseln sprach – machte es auch nicht besser. Viel mehr verstärkte sie dieses Gefühl noch mehr. „Traurig?“, echote der Welpe. „Ich bin nicht traurig!“, stellte er sofort klar und plusterte seinen plüschigen Oberkörper auf. Er war schließlich Karim, ein ganz mutiger Hund und mutige Hunde heulten nicht! „Oder bist du traurig? Warum bist du denn traurig? Hat dir jemand weh getan? Oder möchtest du alleine sein? Möchtest du?“, empört klappte das Mäulchen des Welpen auf, als er bei der Überlegung ankam, dass er womöglich schuld dran war, dass die Schwarze traurig war. Unsicher tappte er mit kleinen Schritten und gesenktem Kopf zu ihr und stupste sie vorsichtig mit seiner roten Schnauze an.

[Am Anfang des Waldes | Alaska]
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BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Di 07 Feb 2012, 21:35


Sie schüttelte unwillkürlich den Kopf. Alaska war verwirrt, mehr als das. Dieser kleine Welpe reagierte so ganz anders, als sie es erwartet hatte. Kiska, also, dachte sie und wunderte sich über den Namen. Eher hatte sie an so etwas wie >>Caesar<< oder >>Charlie<< gedacht, aber Kiska war wirklich schön. Als er ihren eigenen Namen wiederholte, blinzelte sie ein paar Mal. "Alaska.", antwortete sie dann und betonte das "A". Doch fand sie seine Variante gar nicht mal so schlimm, es klang eher wie ein Spitzname, als wie ein Fehler und sie wog das Wort in ihrem Kopf ab. Freudig nickte sie dann. "Aber Laska ist auch gut." Kiska redete jedoch weiter. Seine Stimme war noch hoch und Alaska mochte es, wie er redete, auch wenn seine Wörter für sie keinen Sinn machten. "Ich bin keine Mama und auch kein Papa. Ich hatte keine Welpen.", erklärte sie dann, weil sie fand, sie sei ihm eine Erklärung schuldig. Trotzdem war es komisch, einem kleinen Hund zu erklären, warum man weder Mutter noch Vater sei. Auf seine andere Frage, ob sie denn traurig sei, weil er es ja nicht war, schüttelte sie erneut den Kopf - dieses Mal absichtlich. Die schwarze Hündin setzte sich auf den Boden und spürte sogleich, wie die Last von ihren Hinterläufen abfiel. Sie hatte immer noch zu wenig geruht und lange würde sie auch nicht sitzen können, stellte sie fest, als ihre vorderen Pfoten anfingen noch mehr zu kribbeln. Trotzdem antwortete sie ihm auch auf die anderen Fragen. "Nein.", antwortete sie. Eigentlich war sie nie traurig, das letzte Mal war ziemlich lange her und sie konnte sich gar nicht mehr an das Gefühl erinnern, wie es war Traurigkeit zu spüren. Ein Lächeln huschte über ihr schwarzes Gesicht. Kiska kam näher und stupste sie mit seiner weichen Welpenschnauze an. "Ich bin nur müde, nicht traurig. Und ich mag Gesellschaft - wenn du nicht gehen willst, kannst du gerne bei mir bleiben.", sagte sie dann und stupste ihn sanft zurück. Seine Unsicherheit und seine stetigen Wechsel der Stimmung brachten sie zu einem weiteren Lächeln und vor Freude, einen anderen Hund getroffen zu haben, wedelte sie mit der schwarzen Rute und fegte so das Laub hinter ihr auf.

[Am Anfang des Waldes | redet mit Karim]

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Karim

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Geschlecht : Rüde

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Fr 10 Feb 2012, 19:09

Die Lefzen des jungen Hundes zogen sich hoch. Ein strahlendes Grinsen zierte sein Gesicht. Untermalt durch sein freudiges Schwanzwedeln. „Alaska?“, wiederholte Karim und nickte kräftig. Ein Zeichen, dass der Welpe es verstanden und es sich gemerkt hatte. „Und Laska ist dein Spitzname, ja? Ich mag Spitznamen! Du bist dann genauso toll wie ich!“ Begeistert japste der Mischling auf und sprang von seiner sitzenden Haltung auf. „Weißt du auch warum?“, hakte Karim nach und presste anschließend seine Lefzen fest aufeinander, um nicht gleich alles auszuplappern. Mit ungeschickten Schritten lief der Welpe um die Hündin und setzte sich anschließend wieder vor Alaska. Seine Ohren waren aufmerksam nach vorne gekippt. Seine grauen Augen glänzten und strahlten vor Freude. Es tat auch verdammt gut, nach langer Zeit wieder mit jemand zu reden, der nicht gleich von seiner Mutter sprach. Außerdem war Karim auch selbst stolz auf sich, dass er einen Hund gefunden hatte! Oh Welpe, was wird sein Vater ihm bloß sagen, wenn er sieht, dass Karim seinen ersten Hund gerochen und gefunden hatte?! Der wird aber blöd aus der Wäsche gucken und mächtig stolz sein! Das Grinsen wurde noch etwas höher gezogen. „Ich hab auch einen Spitznamen!“, platzte es auch schließlich aus dem Mischling heraus. „Mein Name ist auch eigentlich Karim. Aber alle nennen mich Kiska. Warum das so ist, weiß ich gar nicht … Vielleicht weil Kiska kürzer ist?“, stellte er überrascht die Theorie fest. Aber war das wirklich so? „Kaaaariiiim … Kiiiiiskaaaa … Hmm … Was war denn nun kürzer? Weißt du das? Ich glaube Kiska ist kürzer oder? Sonst würden mich doch keiner so nennen, oder?“, fragte er unsicher und seine Ohren legten sich nachdenklich nachhinten. Doch seine Gedanken wurden unterbrochen und er blinzelte die schwarze Hündin interessiert an. Er hätte beinahe glücklich gejapst, als sie sagte, er könne hier bleiben. Na, wenn das so war … Dann konnte er ja gar nicht weggehen! „Warum bist du denn müde?“, fragte er stattdessen.
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BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Fr 17 Feb 2012, 14:01


Schon nach den ersten weiteren Worten lachte die Hündin und verfolgte das Gehopse des Welpen mit den Augen. Am liebsten wäre sie mitgehopst vor Freude, endlich den Wald erreicht und sogar eine neue Bekanntschaft geschlossen zu haben. Aber die Schmerzen in den Pfoten hielten sie davon ab. Auf seine Frage hin, schüttelte Alaska nur den Kopf , obwohl sie schon ahnen konnte, was so toll an den beiden war - schließlich haben sie gerade über Spitznamen geredet - und wartete auf seine Antwort. Bestimmt würde es gleich aus ihm herausplatzen. Ihr schwarzer Schweif hörte immer noch nicht auf, das Laub hinter ihrem Rücken aufzuwirbeln und ihr Fell zu beschmutzen. Und schließlich bestätigte er ihre Theorie und nannte auch seinen Spitznamen. Den Zusammenhang zwischen Karim und Kiska verstand Alaska nicht unbedingt, aber seine Euphorie wollte sie auch nicht zerstören. "Kiska ist ein schöner Name.", sagte sie stattdessen und legte ihren Kopf zur Seite, als Karim sie anblinzelte. So viele Emotionen in einem kleinen Fellbündel. Als er sie nach ihrer Müdigkeit fragte, öffnete sie den Mund, um weit zu gähnen. "Ich bin weit gelaufen, weißt du? Ich komme aus der Stadt und mir hat ein alter Hund von diesem Ort erzählt. Dann bin ich losgelaufen und es war ein wirklich weiter Weg. Und jetzt bin ich müde und meine Pfoten tun vom Gehen weh." Sie hob die rechte vordere Pfote und streckte sie dem Welpen entgegen, um ihre Worte zu bekräftigen.

[Am Anfang des Waldes | redet mit Karim]

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Marley

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Alter : 2 Jahre
Rasse : Weimeraner Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : keine

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Mi 22 Feb 2012, 16:58

    Man, der war aber mal...weiber abhängig.
    Sowas aber auch, wer brauchte denn schon ein Weiblein? NIEMAND NIEMAND NIEMAND; hahahahaha.
    Nein, er brauchte wirklich kein weibchen.

    Als Rex sein Wortschatz beendete hatte, so griff Marley auf das Thema der Familie zurück.

    "ADOPTION! Wir adoptieren einen Welpen, na, wie wärs?"

    Das dürfte nun etwas überraschend gekommen sein, aber... wenn man Marley kannte, dann war dies eigentlich nicht weiter überraschend, jap, so war er einfach, auch wenn er es zuvor noch nicht so stark gezeigt hatte.

    Aber, nun antwortete er lieber auf das "wichtige", als Rex ihn vorher gefragt hatte, ob er dies auch riechen würde, so schnüffelte er nun kurz in der Luft.
    Nop, nix nada, wenn Rex nicht einen pfurz getätigt hatte, den Marley nicht bemerkt hatte, nicht.

    "Eigentlich nicht, was denn genau?"

    Vielleicht würde er sich so an einem Geruch festhalten können, wenn Rex ihn eine Beschreibung gab.

    [Bei Rex im Wald]
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Juna

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Alter : 12 Wochen
Rasse : Wolf
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : keine

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Mi 22 Feb 2012, 16:59


Menschen? Was waren denn Menschen? Auch dieses Wort hatte Juna schon öfters gehört, aber nie niemals hatte Mama Yoda gesagt, dass er dahin zurück wollte und bringen wollte. Das hieße ja sie würden ganz viel Neues sehen!
Schnuppernd drehte sich Juna einmal im Kreis, bevor er mit großen Augen das graue Katzenwesen ansah.
Er verstand auch nicht Recht warum Mama Yoda eigentlich so böse auf die Kätzin war, aber das war auch bald egal.
Denn plötzlich nahm Juna aus dem Augenwinkel wahr, wie etwas ins Gras hüpfte.
Schlagartig hörte er auf zu zappeln und fixierte den Punkt an dem er die Bewegung gesehen hatte intensiv. Da war doch eindeutig etwas gewesen.

Plötzlich, wie von einem Igel gestochen, stürmte der junge Welpe los in den Wald. Vergessen war die Kätzin und die Menschen.
Da war irgendwas interessantes! Ganz eindeutig!
Oder nur Einbildung, aber das es sowas gab wusste der Wolfswelpe ja nicht.





[im Wald mit Yoda und Katze, stürmt dann davon]
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Karim

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Alter : 4 Monate
Rasse : Mischling
Geschlecht : Rüde

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Mi 22 Feb 2012, 17:15

Karim fuhr sich mit seiner rosigen Zunge über seine Schnauze und blinzelte die Schwarze neugierig an. Aufgeregt wedelte sein dünner Schweif über den Boden und wirbelte den Dreck auf. Am liebsten würde der junge Welpe sich auf Alaska stürzen um mit ihr zu spielen! Den Gedanken immer noch bei sich im Hinterkopf behaltend, hätte er beinahe nicht zugehört, was die Schwarze ihm sagen wollte. Er war einfach viel zu energiegeladen um ruhig sitzen zu können. So war es auch kein Wunder, dass seine Rute unaufhörlich von einer Seite zur Anderen peitschte. „Von welchem Ort redest du denn?“, fragte Karim verdutzt. Er blickte sich um. Er sah bloß Bäume, Büsche und langweilige Blätter auf den Boden. Kannte sie denn sowas nicht? Immer noch verwirrt drehte er seinen Kopf wieder zu ihr und kräuselte seinen Nasenrücken etwas. „Und was ist eine Stadt? Kann man das essen? Wenn ja, dann möchte ich das auch! Zeigst du mir, wo man das findet?“, aufgeregt hatte sich Karim von Wort zu Wort erneut in etwas hineingesteigert. Eilig sprang er auf seine Pfoten und lächelte die Schwarze mit offenem Maul an. Oh ja, er wollte am besten jetzt sofort ein ‚Stadt‘ essen! Wie das wohl aussah? Doch bevor der Welpe sich überlegen konnte in welcher Richtung sie zuerst suchen sollten, nahm Alaska ihm die Freude - indem sie ihm erzählte, dass sie müde war. Enttäuscht schmiegten sich seine Ohren an seinen Hinterkopf und seine Rute hing runter. „Also fängst du mir keinen Stadt?“, murmelte er und blinzelte sie von unten mit seinen hellen Seelenspiegel an.
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Rex
Der einsame Kämpfer
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Alter : 3 1/2
Rasse : Staffordshire Bullterrier
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : Nein

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Mi 22 Feb 2012, 17:24

Rex sah Marley kurz verwirrt an, als der Rüde auf das Thema Adpotion kam. Rex überlegte kurz, dann aber schüttelte er den Kopf.
"Nein, ich werde keinen Welpen adoptieren, wenn du mich nicht davon überzeugen kannst, dass es richtig wäre einen Welpen zu adoptieren?"
fragte der Rüde und sah Marley dabei an.
Dann aber sog Rex noch mal die Luft ein und antwortete dann auf die Frage des Rüden: "Es richt aufjeden Fall nach etwas zu essen.. nur ob es ein Hase oder ein Reh ist, kann ich leider nicht sagen. Aber vielleicht kannst du es besser deuten, da du dich bestimmt besser auskennst, was das Futter angeht."
Rex sah sich kurz um und schnüffelte noch mal.
"Dalang!"
rief der Rüde und rannte langsam los, als er die Spur des Futters aufgenommen hatte.

[Bei Marley im Wald]
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Marley

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Alter : 2 Jahre
Rasse : Weimeraner Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : keine

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Di 28 Feb 2012, 09:17

    "hmpf..." schaubte Marley kurz, als er sich keiner Antwort bewusst war, Rex konnte man doch von gar nichts überzeugen, Rex war eine kleine stille zicke... aber, er war so... kräftig gebaut, und ohhhhh~ Das gefiel Marley.
    Naja, komisch, was sich mittlerweile aus Marley zusammen gebildet hatte, wie konnte das denn geschehen sein? Naja, auch egal.

    "Hm..." Antwortete er nur als Rex andeutete, Marley kenne sich besser damit aus, wie kam er darauf? Na gut, kurz schnüffelte er in der Luft, fand allerdings keinen Halt an irgendeinem angenehmen Duft, nichts, was er nun fressen wollte.

    Plötzlich fiel ihn etwas ein: Er wusste nun, was er Antworten konnte! Als Rex dann plötzlich los lief, so wachte Marley aus seiner Überlegung auf und holte den anderen Rüden ein.

    "Na, damit wir eine Familie gründen können, na, na? Ich wär der Daaaadddddyyyy~"

    Ja, das war doch eine tolle Antwort! Und, wenn Marley der Papi wäre, dann wäre Rex die Mami.
    Oh ja, das war lustig, ihn war zwar klar, das Rex einen breiteren Körperbau als er selbst hatte, allerdings war er der grössere, beides lag allerdings lediglich an der Rasse, ja, Marley war perfekt für den Dady job!.
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Spielleitung

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Alter : unendlich
Rasse : unbestimmt
Geschlecht : unbestimmt
Krankheiten : ..alle

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Mi 29 Feb 2012, 22:37

Zeitsprung: 2 Wochen.

In den letzten Zwei Wochen haben sich einige neue Gesichter kennen gelernt, alte Bekannte haben sich wieder getroffen und die Gruppen haben sich immer wieder getrennt und neu gefunden.
Derzeit besteht kein richtiges Rudelleben zwischen unseren kleinen Freunden denn das überleben ist wichtiger und wer nicht hinterher kommt, der bleibt nun einmal zurück. Die Welpen haben es derzeit wohl am schwersten im Wald denn ihre Jagdfähigkeiten sind bislang zu nichts zu gebrauchen und die wenigsten der erwachsenen Hunde wissen wirklich wie die Jagd funktioniert.

Infos:
Die Gruppen sind nun vollkommen frei, jeder kann auf jeden treffen
wir haben einen zeitsprung von zwei Wochen
Tobt euch aus

•••••••••••

Achtung! Keine PNs an diesen Account schicken, da sie nicht beantwortet werden.
Bei Fragen und Problemen bitte an Arazoa, Danger oder Yoda wenden!
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Yoda
Tollpatsch
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Alter : 5 Sommer alt
Rasse : Rottweiler Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : Keine

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Di 06 März 2012, 17:12

    Mit gehobenem Hauptes schritt der prächte Rüde in die Großstadt hinein mit seinem kleinen neuen Welpen und Spielkollegen, auch wenn es bislang unklar blieb, was dieses Ding für ein Hund war.

    "Endlich! Die Stadt!"

    Zugegeben, es hatte schon verdammt lange gedauert bis er endlich die Stadt erreicht hatte. Endlich hatten sie diesen doofen Wald verlassen und waren nun wieder in der sicheren Stadt. Vielleicht würden sie ja seine Menschen wieder finden, die wussten sicherlch bescheid was Juna war und vielleicht könnten sie dem kleinen ja sogar mehr Futter geben als Yoda und... und... Vielleicht würden sie Yoda Futter geben! Aber na gut... Schnell verwarf der stattliche Rüde jene Gedanke an die Zweibeiner. Nein, sie hatten sich schon seit langem verloren, er war kein Teil ihres Rudels und ihres Lebens mehr und sie keines mehr von seinem. Sie hatten zwar immer gutes Futter gehabt und eine Menge davon, allerdings suchten sie ihm wahrscheinlich noch nicht einmal. Yoda jedenfalls hatte sie lange genug gesucht, vergebens.
    Nun hatte er einen Welpen um welches er sich kümmern musste, auch wenn der Welpe ein komischer Hund war, er war nun ein Teil von ihm und Yoda musste ihn beschützen!
    Die Mülldiebe hatten sich auseinander gelebt, sie waren von einander getrennt und noch heute fragte der Rüde sich, was wohl aus den Welpen geworden ist.
    Was ist nur aus Arazoa und Karim geworden? Wo waren die beiden nur hin verschwunden? Lebten sie noch? Bestimmt kümmerte Kisha sich um die beiden, oder? Bestimmt! Sie musste sich einfach um die beiden kümmern, es ging nicht anders!

    "Juna, hier gibt es ganz viel zu essen, hast du Hunger?"

    Wand der Ältere sich dann auch schon an seinen kleinen "Schatz" wenn man ihn so nennen konnte, ehe er zum stehen blieb und den kleineren musterte. Ja bestimmt hatte er Hunger, sie hatten schon seit einer Weile Nichts mehr gehabt! Also, warum nicht?


[Bei Juna]

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