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 Auf in die Freiheit

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AutorNachricht
Yume

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Alter : 4 Jahre
Rasse : Zwergspitz
Geschlecht : Hündin
Krankheiten : Fehlender linker Vorderlauf

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Do 12 Apr 2012, 15:33

Ein lauter Knall ließ Yume zusammenzucken und erst einmal Deckung hinter ein paar aufgestapelten Kartons suchen. Woher kam der Krach? Die kleine Hündin sah sich vorsichtig um, doch der Ursprung des Knalls war nicht auszumachen. Verwirrt ließ sie sich auf die Hinterbeine sinken und leckte sich über die Lefzen. Sie war verdammt durstig, doch nichtmal eine Pfütze war in der Nähe zu finden. Und Menschen anbetteln? Niemals würde die ängstliche Hündin sich das trauen. Lieber verdursten. Yume ließ die trockene Zunge ein paar Mal über das verfilzte Brustfell gleiten und erwischte dabei gleich noch einen dieser lästigen Blutsauger, die ihr seit ihrem neuen Leben in Freiheit ständig das Leben schwer machten. Eigentlich hatte sie ja nicht dagegen, etwas von ihrem Blut abzugeben, wenn das nicht ständig so furchtbar jucken würde. Nachdenklich betrachtete sie die große Narbe, die sich quer über ihre Seite zog und fragte sich, was wohl aus ihrem Lebensretter geworden sein mochte. Ob er noch irgendwo lebte? Doch sie schüttelte diese Gedanken rasch ab, waren sie doch zu schmerzhaft. Der einzige Hund, der je wirklich gut zu ihr gewesen war, er hatte dieses Schicksal nicht verdient. Und beinahe hätte Yume es geteilt. Eigentlich hätte sie ja lieber nicht in einer Stadt gelebt, doch was blieb ihr schon anderes übrig? Im Wald hätte sie jagen müssen, um zu überleben. Und nicht nur, dass sie viel zu klein war um etwas größeres als Mäuse zu fangen, sie war durch ihre Dreibeinigkeit auch noch dafür zu langsam. Im Müll wühlen und sich da den ein oder anderen Brocken suchen war alles, was einem Hund wie ihr übrig blieb. Es würde sich da draußen wohl kaum ein Wohltäter finden, der sie mit durchfütterte. Wie aufs Stichwort begann jetzt auch noch ihr Magen zu knurren. Mit einem leisen Seufzer erhob die kleine Hündin sich und hoppelte langsam ans Ende der Sackgasse, wo sie sich gerade noch versteckt hatte. Der Knall hatte sich nicht wiederholt, vermutlich war es nur eins dieser Geräusche, dass die Menschen immer verursachten. Einige rasche Blicke nach links und rechts und dann flitzte Yume, so schnell ihre drei Beine sie trugen, über die Straße und verschwand in einem Gebüsch. Ihr Herz hämmerte, zum Glück war gerade wenig los und zumindest keine Fußgänger unterwegs. Sie schlich gerade um eine Ecke, als ihr der Wind von vorne die Witterung von fremden Hunden voll in die Nase wehte. Das war keine alte Spur, sie mussten ganz in der Nähe sein. Yume schluckte und blieb unschlüssig stehen. Sollte sie versuchen, Kontakt aufzunehmen oder lieber verschwinden, so schnell sie konnte? Schlechte Erfahrungen hatte sie zu genüge gemacht. Doch hatte ihr das Verhalten ihres Lebensretters damals gezeigt, dass es auch wirklich gute Seelen da draussen gab. Nicht alle fremden Hunde waren böse. Vielleicht sollte sie es einfach versuchen und erstmal abwarten, was passierte. Aber was, wenn diese Hunde auch wieder so wären wie das sogenannte Rudel in der anderen Stadt? Sie hatte es satt, sich herumschubsen zu lassen und behandelt zu werden als wäre sie eine Aussätzige. So oder so, sie sollte eine Entscheidung treffen. Doch konnte sie sich nicht wirklich dazu durchringen. Wie angewurzelt blieb sie an der Ecke stehen und starrte in die Richtung, aus der die Witterung kam.

[In der Stadt | Riecht Hunde, ist unschlüssig | Bitte anspielen Smile]
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Fog

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Alter : 4 Jahre
Rasse : Do Khyl
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : Keine

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Fr 27 Apr 2012, 14:47

    Bequem setzte der athletische Rüde eine Pfote vor die Andere. Aus irgendeinem Grund waren heute nicht all zu viele Menschen unterwegs oder besser gesagt sie befanden sich gerade nicht auf den Straßen. Doch bald würden diese mickrigen Zweibeiner es wagen wieder einmal sein Revier zu betreten, sie konnten von Glück sprechen dass der Rüde bisher noch keinen Menschen angefallen hatte, aber dass lag wohl eher daran dass er sich schlicht und ergreifend einfach zu gut für solche Späße war. Der Geruch einer Hündin riss Fog aus seinen Gedanken, ein tiefes Knurren entkam der Kehle des Rüdens während er der Fährte einer unbekannten Hündin folgte, wer wagte es einfach sein Revier zu betreten?!
    Wer auch immer diese Hündin war, sie war wohl alles andere als Beisinnen. Wer wusste denn schon nicht dass dieses Revier den Rudel der 'Rebellen' gehörte? Das es sich hierbei um eine Hündin handelte konnte Fog ganz einfach anhand des Geruches erkennen, Rüden rochen grundsätzlich anders, aber mit wessen Anlass betrat sie einfach sein Revier? Bestimmt war es wieder einmal eines dieser unwissenden Schosshündchen die sich verlaufen hatten und nun mit einer eingezogenen Rute darauf hoffte, dass ihr Zweibeiner sie schon wieder finden würde. Wie jämmerlich diese Hunde doch waren! Sich einfach einem Zweibeiner unterzuordnen und ihm zu vertrauen, pah! Diese seltsamen Wesen waren Abschaum und verdienten dass Leben nicht. Sie hatten es sich damals deutlich mit Fog verspielt und noch einmal würde er sicherlich nicht auf so einen dummen Menschen reinfallen. Was glaubten die eigentlich wer sie sind? Schnell verwarf er jegliche Gedanken an die Zweibeiner und schob sie in die dunkelste Ecke seines Kopfes. Nein, er würde nicht noch einmal seine Zeit mit ihnen verschwenden, er würde ihnen keine weiteren Gedanken über sie schenken und er würde sich ganz sicher nicht mehr über sie aufregen. So war dieses Volk nun einmal und daran konnte man allem Anschein nach Nichts mehr ändern, wobei Fog es auch so ziemlich am Arsch vorbei ging. Was sollte es ihm noch interessieren? Die Zweibeiner waren eine Rasse für sich und Fog hatte sein eigenes Rudel dass aus Hunden bestand, wer brauchte schon Menschen...
    Abrupt hielt er inne und verwarf alle Gedanken als ihm eine Hündin entgegen kam. Sie war klein, beige und erinnerte mehr an einen Fellknäuel als an einen Hund. Doch was wohl die meiste Aufmerksamkeit auf sich zog war dass fehlende Bein der Hündin, dass war bestimmt das Werk der Menschen. Fog hatte bemerkt dass sie dazu neigten Hunden Gliedmaßen abzuschneiden, es gab schließlich genügend Hunde welchen die Ohren oder die Rute fehlten, also wenn sie ihnen diese Gliedmaßen abtrennten, warum nicht auch gleich eines der Läufe? Er traute ihnen einfach alles zu. Andererseits könnte sie auch dreibeinig zur Welt gekommen sein oder einen Unfall gehabt haben, ach wie dem auch sei, es war nicht von belangen des Rüdens, was interessierte es auch ihm ob die Hündin nun vier oder drei Beine hatte? Aber nicht nur dass, eine Narbe zeichnete sich an ihrer Seite, die kleine Hündin schien bereits eine Menge durchgemacht zu haben aber dass würde kein Vergleich mit dem sein, was sie durch Fog erleben würde. Aufmerksam richtete Fog seine Ohren nach vorne, seine Rute stand aufrecht nach oben um seiner Dominanz einen Ausdruck zu verleihen und sein Nackenfell war bedrohlich aufgestellt. Alles in allem sah relativ unfreundlich aus und wies daraufhin dass die Fremde besser wegrennen sollte. Was könnte sie denn auch schon gegen ihm ausrichten? Ein tiefes und feindseliges Knurren verließ die Kehle des Rüdens ehe er auch schon seine tiefe Stimme erhob.

    “Was suchst du hier in meinem Revier?!“

    Dröhnte der Rüde schliesslich auf. Weshalb auch immer sie es wagte sein Revier zu betreten, Fogs Entscheidung stand jedenfalls fest: Er würde dieses Fellknäuel in Stücke reißen. Eingebildeter Köter, was glaubte die eigentlich wer sie war einfach in das Revier eines Hunderudel ein zu dringen wo die Grenzmarkierungen doch eigentlich nicht übersehen werden konnten. Knurrend blickte Fog auf die kleinere herab ehe er bedrohlich Langsam näher auf sie zu kam und seine kurzen Ohren anwinkelte. Noch nicht einmal ein Welpe würde so eine Drohung übersehen können.


[Bei Yume | Stadt]
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Bonsai

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Alter : 4 ½ Jahre
Rasse : Boxer
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : -//-

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Fr 27 Apr 2012, 17:38

Schritt für Schritt suchte er die Gegend nach eventuellen Problemen ab, nicht weil er sie lösen wollte sondern einfach nur um daran teilzuhaben. Seinen Frosch fest zwischen den Fängen verschlossen trabte er zügig durch die Gassen, einem fremden Geruch folgend. Von wem ging das aus und was hatte er in seinem Revier verloren? Und wo war Fog dieser Idiot eigentlich schon wieder?
Je näher er der Geruchsquelle kam, desto mehr Wut staute sich in dem Rüden auf während er das Nackenfell zu einem Kamm aufstellte und die Lefzen leicht kräuselte, natürlich darauf bedacht nicht das Plüschtier zwischen den Zähnen fallen zu lassen.
Als er um die nächste Ecke bog entdeckte er einen großen, stämmigen Rüden der wesentliche Ähnlichkeit mit einem bestimmten Hund hatte den er nur zu gut kannte. Er war in Begleitung eines Welpens der irgendwie seltsam roch. Noch bevor er ganz hinter der Ecke hervor kam drang ein dunkles Grollen aus der Kehle des Boxerrüden und das Nackenfell sträubte sich bis zum Rutenansatz. Er stellte sich breitbeinig vor die beiden Fremden und lies ein erneutes Grollen erklingen, dabei kräuselten sich die langen Lefzen und er streckte die Gliedmassen etwas um mehr an Größe zu gewinnen

"Wer seid ihr und was habt ihr hier verloren?"

Grollte er den Fremden entgegen und bedachte den großen Rüden dabei mit einem eindringlichen Blick.


{Yoda & Juna | Stadt}
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Yoda
Tollpatsch
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Alter : 5 Sommer alt
Rasse : Rottweiler Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : Keine

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Fr 27 Apr 2012, 22:14

    Schnell wand Yoda seinen Blick dann auch schon wieder von dem Welpen ab als der Wind ihm den Geruch eines fremden Hundes in die Nase trug ehe kurz daraufhin auch schon die Stimme eines fremden Rüdens erklang welcher wissen wollte, was Juna und Yoda hier zu suchen hatten. Ein dunkles Knurren entkam seiner Kehle ehe er den Fremden dann auch schon mit seinem Blick fixierte und seine Zähne fletschte und ihm unheilvoll anknurrte. Was bildete der Fremde sich ein ihm so entgegen zu treten, mehr um seinen Welpen zu beschützen als sich selbst zu verteidigen schritt er auf den Fremden zu mit einer dominanten Körperhaltung - Seine Ohren waren angewinkelt, sein Nackelfell war aufgestellt und die Spitze seiner Rute zeigte hoch zum Himmel.

    "Wer wir sind und was wir vor haben kann dir egal sein!"

    Es war unübersichtlich dass der Boxer Rüde mit schlechten Absichten auf die Beiden zugekommen war und es war nun auch wirklich nicht dass erste Mal dass der prächtige Rüde auf andere dominanten Hunde getroffen war.

    "Verschwinde wenn du keine Probleme suchst!"

    Fuhr er schliesslich fort, nur um kurz daraufhin erneut zu Knurren. Der Fremde erreichte die selbe Körpergrösse wie Yoda und schien alles in einem nicht sonderlich mickrig oder gar schwach zu sein. Hoffentlich würde es nicht zu einem Kampf zwischen den Beiden kommen, denn dass was der Rottweiler am aller wenigsten wollte waren Kämpfe wobei er jene nicht vermeiden konnte, wenn er Juna und sich selbst beschützen wollte. Fraglich war nur wer dieser Rüde war. Yoda war ja nun nicht einer der 'Neuen' die sich hier rumtrieben, ganz im Gegenteil er kannte sich hier bestens aus und vorallem die Müllhalde - Sein Revier - kannte er in- und auswendig.
    Irgendwas sagte ihm dass der Fremde auf sogenannte 'Probleme' aus war, warum sonst ging er auf die Beiden zu? Sicherlich nicht um dieses grüne Ding zwischen seinen Fängen zu teilen...


[Bei Juna und Bonsai]

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Yume

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Alter : 4 Jahre
Rasse : Zwergspitz
Geschlecht : Hündin
Krankheiten : Fehlender linker Vorderlauf

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Mi 02 Mai 2012, 22:59

Kaum drei Schritte hatte die kleine Hündin getan, als sie beinahe mit einem riesenhaften, fremden Rüden zusammenstieß. Der sah nicht nur so aus, als könnte er einen kleinen Hund wie sie zum Frühstück verspeisen, sondern wirkte auch nicht gerade freundlich aufgelegt. Die dominante Haltung und das tiefe Knurren, dass die Kehle des Fremden erzittern ließ, sagten alles. Wie hypnotisiert starrte Yume nach oben, die Rute schob sich beinahe schon automatisch zwischen die Hinterbeine und ein leichtes Zittern befiel den Körper der Hündin. Doch sie stellte sich gerade hin und trotz der eingeklemmten Rute legte sie die Ohren an und bleckte, scheinbar angriffslustig, die Zähne. Als der Größere sie dann auch noch anblaffte, was sie denn in SEINEM Revier verloren hätte, verließ ein unwilliges, wenn auch leises, Knurren ihre Kehle.

"Woher soll ich wissen, wem das Revier gehört? Ich bin gerade erst hier eingetroffen und wusste nicht, dass es DEIN Revier ist! Du gehörst wohl auch zu denen, die meinen, nur weil sie groß sind, können sie kleinere Hunde schikanieren? Glaub ja nicht, dass ich Angst vor dir habe, du großer Fellhaufen!"

Wie immer, wenn sich die kleine Hündin eigentlich vor Angst kaum halten konnte, schlug diese Angst schnell in trotzige Aggressivität um. Auch als der Fremde die Ohren anwinkelte und leise knurrend auf sie zutrat, wich sie keinen Millimeter zurück. Sie durfte keine Schwäche zeigen, sonst würde dieser große Mistköter sie in Stücke reissen. Ihre Lefzen hoben sich noch weiter und ein lauteres, aggressives Knurren verließ ihre Kehle. Nur nicht nachgeben, keine Angst zeigen, nicht zurückweichen. Sie hatte in ihrem Leben und vor allem aus früheren Kämpfen viel gelernt und hätte auch eine, wenn auch geringe, Chance gegen den riesenhaften Rüden. Wegrennen war hier wahrlich keine Option, ihre kurzen Beine, von denen noch dazu eins fehlte, hätten keine Chance gegen die langen, stämmigen Läufe des Riesen. Ihre einzige Chance war, zu kämpfen. Und doch, tief in ihr rief eine leise Stimme weiterhin 'Renn doch, du Idiotin, lauf um dein Leben!'


[Fog | Stadt]
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Fog

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Alter : 4 Jahre
Rasse : Do Khyl
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : Keine

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   Sa 05 Mai 2012, 19:51

    Die Hündin klemmte ihre Rute zwischen die Beine und bleckte die Zähne. Ihre Angst konnte man schon alleine anhand ihrer Körpersprache erkennen, sie versuchte ihn einzuschüchtern. Jämmerlich. Und dabei sollte doch gerade ein kleiner Hund wissen, dass er keine Chance gegen einen Riesen wie ihm hatte. Wobei... Es gab ja genügend kleine Möchtegern Hunde die meinten es gegen einen stattlichen Rüden wie ihm aufnehmen zu können doch da hatten sie sich deutlich verschätzt. Die kleine wich nicht vom Fleck, doch eigentlich wäre der Versuch, weg zu rennen, immerhin ein Versuch, sie könnte ja in irgendein Loch rein flüchten oder sonst was, so, dass Fog nichts mehr ausrichten könnte. Kurz nachdem die Hündin etwas auf seinen Kommentar erwidert hatte, antwortete sie dann auch schon. Frechheit. Hatte sie denn nicht die Grenzmarkierungen bemerkt? Wie albern. Fog erlaubte sich zwar die gesamte Stadt als sein Revier zu bezeichnen und auch gerne andere Gegenden in welchen er sich befand aber trotzdem.

    "An deiner Stelle würde ich rennen, Dreibeiner!"

    Erwiderte er schliesslich mit einer spöttischen Stimme als er das fehlende Bein anmerkte. Wie rührend. Einen Moment hielt er inne, musterte dass kleine Ding, nur um kurz daraufhin auch schon auf die Fremde zu zulaufen, darauf besessen, sie in Stücke zu reisen.


[Bei Yume | Stadt]
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Yume

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Alter : 4 Jahre
Rasse : Zwergspitz
Geschlecht : Hündin
Krankheiten : Fehlender linker Vorderlauf

BeitragThema: Re: Auf in die Freiheit   So 06 Mai 2012, 17:02

Offensichtlich war der große Rüde nicht auf ihren geheuchelten Mut hereingefallen. Nein, er empfahl ihr sogar nich zu rennen. Doch sie wusste, dass sie keine Chance hatte, ihm zu entkommen. Er würde sie früher oder später einholen. Und dann wäre sie zu erschöpft um zu kämpfen. Und dann passierte das, was auch schon früher geschehen war, wenn sie dazu gezwungen war, zu kämpfen. Ihre Angst, die eben noch übermächtig erschienen war, ließ beinahe vollständig nach und eine gewisse Ruhe erfasste das Innere der kleinen Hündin. Der Rüde kam auf sie zu und sie beobachtete jede seiner Bewegungen, mit einer beinahe kalten Berechnung. Der Rüde war gut viermal so groß wie sie selbst, allein von der Schulterhöhe, sein Gewicht dürfte ihres auch um ein vielfaches übertreffen. Nicht, dass er fett gewesen wäre, seine Muskeln wirkten durchaus beindruckend. Dennoch verschaffte ihre geringe Körpergröße ihr einen kleinen Vorteil. Ihre Dreibeinigkeit behinderte sie zwar beim Laufen, doch ihre Stärken lagen in anderen Bereichen. Der große Rüde kam auf sie zu und als er beinahe direkt über ihr stand, ließ sie sich beinahe komplett auf den Rücken fallen und rollte zwischen seinen Beinen hindurch hinter ihn und vergrub ihre Zähne in seinen Hinterlauf. Es war kaum ein richtiger Biss, reichte gerade mal aus, seine Haut einzuritzen, doch es tat unter Garantie weh. Yume machte nicht den Fehler, sich komplett zu verbeißen, sondern ließ ihn direkt wieder los und wich nach links aus, falls er sich herumdrehen sollte, um seinerseits nach ihr zu schnappen. Ihre Haltung zeigte keine Angst mehr, hatte sie diese doch wie stets im Kampf tief in sich vergraben.

[Fog | Stadt]
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