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 Die Flucht

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BeitragThema: Re: Die Flucht   So 18 Sep 2011, 12:15

Still stand Skylla da, mit nahezu leerem Gesichtsausdruck. Das Spöttische, Arrogante war nur ein paar Momente nach ihren letzten, herablassenden Worten aus den dunklen Augen gewichen und jetzt wirkte die kleine Hündin nur mehr… leer eben. Eine leere Hülle. Die Weiße schien wie durch die fremde Schwarze hindurch zu starren, hörte kaum deren Worte. Es war ihr einfach völlig egal. Das alles.
Von einem Augenblick zum anderem war Skylla wieder wie ausgewechselt. Keine kleine Zicke mehr, sondern vollkommen desinteressiert. Vielleicht noch mit ein wenig Verachtung für die Welt, aber sonst hatte sie rein gar nichts mehr für das Geschehen um sich herum übrig. Nicht für die Stadt, nicht für den Regen und schon gar nicht für Vicky. Vicky? So hatte sich die schwarze Hündin doch vorgestellt, oder?
Egal.
Völlig egal.

…wenn du zu allen so bist, wie zu mir dann wundert es mich nicht, dass du keine Freunde hast.

Langsam legte Skylla den Kopf schief, fixierte die Schwarze jetzt doch mit ihrem verstörend leeren Blick. Die beiden nächsten Fragen hörte die Weiße gar nicht mehr. Sie starrte Vicky nur unbewegt an. Die Schwarze erwiderte ihren Blick und ein paar Wimpernschläge lang sahen sich die beiden nur stumm in die Augen. Dann zog ein kleines, leeres Lächeln um Skyllas Lefzen, das die Emotionslosigkeit in ihren schwarzen Augen nur noch unterstrich.

    „Keine Freunde, sagst du…? Wozu Freunde?“

Durch den monotonen Klang ihrer Stimme war die Frage kaum als eine solche zu identifizieren. Ein hohes, tonloses Lachen kam aus Skyllas Kehle.

    „Wenn du so großen Wert auf die ach so wichtige Freundschaft legst, dann frage ich mich, wo deine sind. Bestimmt unsichtbar, hm? Aber sie halten natürlich trotzdem zu dir, auch wenn nur du sie sehen kannst. Einfältige Hündin.“

Wieder ein Lachen, eher ein Kichern, das geradezu verrückt klang, ohne dass der leere Ausdruck aus ihren Augen wich. Dann drehte sich die Kleine um, ohne ein weiteres Wort. Warf keinen Blick mehr zurück. Es war ihr egal, dass ihre Worte keinen Anflug von einer Verabschiedung beinhaltet hatten. Es waren nur irgendwelche nichtssagenden Worte gewesen, die ihr in den Kopf gekommen waren und deren Sinn sie bereits selbst wieder vergessen hatte.
Denn im Moment war Skylla… vielleicht einmal fast sie selbst. Leer. Nur mehr eine Hülle, ohne ihre Masken und Rollen. Wie tot.
Die kleine, weiße Hündin trottete durch den Regen, nicht schnell und nicht langsam, ohne Ziel vor Augen und ohne Interesse daran, wohin ihr Weg sie führen würde.
Es war egal.
Völlig egal.


[Vicky || von zickig zu "leer" || quatscht seltsames Zeug/haut ab || letzter Post]
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Danger
'cause life is dangerous
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Alter : drei Jahre
Rasse : DSH-Harzerfuchs Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : keine

BeitragThema: Re: Die Flucht   So 18 Sep 2011, 17:43

    Langsam nahm die verzweiflung die überhand an und Danger fühlte sich unglaublich schlecht. Ein dicker Klos bildete sich in seinem Hals als Arazoa mit ihren grossen Welpenaugen in seine Blickte und ihm erzählte, das sie ihn mochte. Aber durfte er diese Gefühle ernstnehmen? Immerhin hatte die Welpin gerade ihre Mutter verloren, natürlich klammerte sie sich an den ihr nächsten Hund... würde er wohl auch machen. Bei dem Gedanken tauchten Bilder seiner Familie vor seinem inneren Auge auf und ein Gefühl, gleich einem Stechen, machte sich in seiner Brust breit.
    Er vermisste sie ja so sehr und er wollte unbedingt wieder bei ihnen sein. Er wollte den Worten seines Frauchens lauschen, wenn sie Abends mit ihm auf der Couch gesessen und auf ihren Alpha gewartet hatten, ihre langen Finger fühlen, wie sie sich in seinem Fell vergruben und ihn streichelten, ihrem Herzschlag lauschen, wenn sie einschlief nebeben ihm, sein Kopf auf ihrer Brust gebetet. All das fehlte ihm gerade so sehr, das er den Schmerz am liebsten hinaus geschrieen hatte. Aber er musste stark sein, durfte das Ziel nun nicht verlieren. Er müsste Arazoas Vater finden, wie auch immer er das machen sollte... und dann würde er seine Familie suchen gehen, es durfte nicht schwer sein, ihre Fährte aufzunehmen.
    Andererseits... vielleicht wollten sie ihn nicht mehr? Hatte er sie erzürnt, ihnen nicht folge geleistet oder etwas getan, was sie derart handeln lies?
    Danger wusste es nicht, aber er würde es herausfinden, das schwor er sich.

    Seinen leicht glasigen Blick wand er nun wieder an Arazoa, blickte sie leicht mitfühlend an

    "Ich dich auch Arazoa... und darum werde ich dich zu deinem Vater bringen denn ich besitze nicht die notwendige Stärke - sowohl Mental als Physisch - um dich vor allem Bösen dieser Welt schützen zu können..."

    kurz hielt er inne, machte ein paar Schritte auf die Hündin zu, blickte ihr von oben herab in die grossen und feuchten Hundeaugen und dann leckte er ihr ganz sanft über den Kopf

    "...und wenn dir etwas passieren würde, würde ich es mir niemals verzeihen!"

    Es war vielmehr ein wispern, er konnte einfach nicht lauter sprechen, jegliche Kraft schien aus seinem Körper gewichen zu sein und genau das war es, was ihm angst machte. Das zusammen treffen mit dem grossen, fremden Rüden hatte ihm nur erneut vor Augen geführt, wie schwach er eigentlich war. Und nun waren seine Mensch nicht da um ihn zu beschützen vor dem bösen dieser Welt.

    Mit einem aufmunternden stoss gegen die Schulter der Retriever Hündin wand sich Danger wieder der Strasse zu und machte ein paar Schritte vorwärts. Das laute knurren der Monster war bereits zu hören und die Luft wurde zunehmend staubiger und ätzender... nicht mehr lange und sie wären an der Strasse...


[Bei Arazoa / Kurz vor der Strasse]

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BeitragThema: Re: Die Flucht   So 18 Sep 2011, 19:01

Jojo tapste die Staße entlang. Auf einmal erkannte er zwei Hunde. Einen großen braunen und eine kleine Welpin.

"Hey Amigo, Amiga wartet mal einen Moment"

Er sprang auf die beiden Hunde zu und wedelte mit dem Schwanz. Er hoffte das sie ihn nicht gleich fressen würden, immerhin hatte er vor nicht mal einer Stunde sein Zuhause verloren und hoffte nun irgendjemanden zu finden bei dem er bleiben dürfe.

"Ich bin Jojo, und ähm... darf ich euch beide begleiten ??"




[auf der Straße | bei Arazoa & Danger]
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Vicky
Die Einsame
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Alter : 2 1/2
Rasse : Pitbull-Labrador Mischling
Geschlecht : Hündin
Krankheiten : Nein

BeitragThema: Re: Die Flucht   Fr 23 Sep 2011, 10:13

Vicky hörte Skylla´s Worte zwar, jedoch klang die Hündin seltsam emotionslos. Vicky ließ sich die Worte der Weißen durch den Kopf gehen und wollte ihr gerade antworten, Vicky hatte bereits Luft geholt, als die kleinere Hündin davon lief.
"Skylla! Wo willst du hin?!"
rief Vicky ihr nach.

Jedoch als Skylla, dann am Horizont verschwunden war, seufzte die schwarze Hündin kurz. Dann aber schüttelte Vicky den Kopf und ging dann langsam weiter. Vicky setzte sich nach einiger Zeit, des Laufens, unter ein kleines Vordach und schüttelte sich erst mal ihr kurzes schwarzes Fell, bevor sie sich auf den Boden legte und die Augen schloss.

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Arazoa
Big Issue
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Alter : 4 Monate
Rasse : Mischling
Geschlecht : Hündin
Krankheiten : vermisst ihre Mama

BeitragThema: Re: Die Flucht   So 25 Sep 2011, 15:31

Arazoa konnte den Schmerz den großen Rüden beinahe selbst spüren. Er vermisste etwas, oder auch jemanden. Sie spürte es, wusste es beinahe instinktiv. Warum, konnte sie selbst nicht sagen, aber irgendetwas war halt los! Danger ging es nicht gut, wenn auch vielleicht nicht ganz so schlecht wie ihr. Unsicher sah sie ihn an, ihre Rute war noch immer zwischen den hinteren Läufen, die Ohren weiterhin angelegt. Sachte, ganz vorsichtig stieß sie ihn an. Es war nicht ihre Art so zu sein. Oder doch? Sie wusste es nicht mehr.

„Danger.. was ist..?“

Flüsterte sie mit leicht rauer Stimme. Beinahe ehe sie fertig mit Sprechen war begann er. Ihre Augen wurden größer, falls das überhaupt ging, erstaunen lag in ihnen. Er musste SIE beschützen? Ein trockenes Lachen, beinahe ein Husten verließ ihre Kehle, aber seine Worte berührten sie dennoch unendlich tief.

„Du musst mich nicht beschützen, Danger! Ich habe gelernt auf mich selbst aufzupassen. Ein bisschen. Außerdem würde mein Papa eh nicht auf mich aufpassen, das hat er nie getan. Warum sollte er sonst weg sein? Du bist viel tolleriger als Papa!“

Flüsterte sie sachte. Er schleckte ihr über den Kopf und sie schloss die Augen, gab sich ganz der kurzen, aber sanften Berührung hin. Er mochte sie. Er mochte sie und würde es sich nicht verzeihen, wenn ihr etwas zustieß! Genau das hatte er gesagt, ja!

„Und du würdest es nicht bereuen mich ganz alleine zu lassen, bei meinem Papa..?“

Schnaufte sie. Sie nieste plötzlich, dabei flog ihr ganzer Kopf nach vorne. Danger sah plötzlich so zerbrechlich, so klein aus. Das konnte doch nicht sein.. er schien so kraftlos zu sein!
Der leichte Stoß des Rüden ließ sie schwanken, sie folgte ihm. Ja, sie würde ihm folgen, egal wie lange, egal wohin. Daran dass die Luft immer ekeliger wurde merkte sie, dass sie sich dem langen dunklen Weg näherten. Dem Weg mit den Brumm- Kisten. Ja, solche hatte es auch auf der Müllhalde gegeben. Autos, hatten die großen Hunde gesagt.
Als etwas mickriges auf sie zu hüpfte, wie es schien, stockte Arazoa, blieb irritiert und beinahe verschreckt stehen. Ihre Augen weiteten sich ängstlich. Wie viel wollte dieser verdammte Tag ihr eigentlich noch zu muten? Die Monster, ihre Mama, der fremde und böse Rüde und nun das! Verdammt, es wurde langsam wirklich, wirklich zu viel!
Ein langsames und sanftes Zittern begann durch ihren Körper zu rieseln, wurde ein wenig stärker. Noch bebte nicht der ganze Körper, doch es war nur noch eine Frage der Zeit bis sie vollkommen fertig und halb zusammengebrochen hier stand.
Was sollte sie auf die Frage des kleinen Hundes antworten? Unsicher schüttelte sie den Kopf, sah hilfesuchend zu Danger.




- bei Danger und Jojo auf der Straße -

•••••••••••

Einzelcharakter von Arazoa :>

danke Danger <3
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Danger
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Alter : drei Jahre
Rasse : DSH-Harzerfuchs Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : keine

BeitragThema: Re: Die Flucht   Mi 28 Sep 2011, 13:48

    Arazoa war so naiv und Danger war sich nicht sicher, ob es ihm sorge bereiten sollte. Die Kleine war doch gerade einmal sechs Wochen alt, wie wollte sie denn auf sich selbst achtgeben können? Als die Welpin meinte, er sei 'tolliger' als ihr Vater, kam ein seltsames Gefühl in ihm hoch

    "ach Arazoa..."

    hauchte er leise, so leise, das sie es wohl nicht gehört hatte. Wie hatte es passieren können, das ihm diese Kleine Wesen so sehr am Herzen lag? Wie hatte das so schnell passieren können? Er wusste es nicht. Gerade als er der Kleinen auf ihre nächste Frage antworten wollte, erschien ein weiterer Hund. Im ersten Moment klemmte Danger die Rute zwischen seine Hinterläufe, als er dann aber den Jack Russel erblickte, entspannte er sich wieder und lies die Rute locker herab hängen, wobei er leicht damit pendelte

    "Hallo..."

    sprach er leise, musterte den Fremden und versuchte dann Arazoa leicht mit seinem Körper abzuschirmern. Er wusste nicht, was er von dem Fremden halten sollte, er schien sehr offen zu sein, aber so recht ein Bild über ihn konnte sich Danger nicht machen.

    "Woher kommst du? Das hier ist Arazoa und mein Name lautet Danger."


    mit nun etwas festerer Stimme hatte er zuerst seinen 'Schützling' und dann sich selbst vorgestellt. Ein weiteres mal stupste er Arazoa mit seiner feuchten Nase an und schubste sie leicht unter seinen Körper so das sie zwischen seinen Beinen stand. Es musste sicherlich schwer für die Kleine sein, mit ihm alleine zu sein, immerhin kannten sie sich ja auch noch nicht lange...


[Bei Arazoa / fast an der Strasse / bemerkt Jojo und spricht mit ihm]

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Vicky
Die Einsame
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Alter : 2 1/2
Rasse : Pitbull-Labrador Mischling
Geschlecht : Hündin
Krankheiten : Nein

BeitragThema: Re: Die Flucht   Do 29 Sep 2011, 15:11

Vicky blickte aus ihren braunen Augen, nur den Menschen nach. Jedoch schien die Hündin eher durch die Menschen hindurch zu sehen, als dass sie sie wahr nahm. Seit Skylla verschwunden war, fragte sich Vicky, warum sie überhaupt auf die Hündin getroffen war und ob es noch irgendeinen Sinn hatte, weiter zu leben, wenn sie doch eh wieder alle verlassen würden. Erst hatte sie ihre Menschenfamilie ausgesetzt, dann war Valura verschwunden, Vicky wusste nicht mal ob die Hündin überhaupt noch am Leben war und jetzt hatte sie Skylla allein gelassen. Der Hündin entfuhr ein leises Seufzen, dann aber stand Vicky auf und trat unter dem Vordach heraus. Warum lasse ich mich so hängen? Ich habe mich doch sonst nicht so hängen lassen... dann hat mich halt wieder einer hängen lassen, was soll´s? Das Leben geht weiter, ganz egal, wie viele mir noch den Rücken kehre... ich hab doch gelernt, die zu verlieren, die mir lieb und teuer sind... erst Jimmy und dann Toube...
Vicky wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie mit einem Menschen zusammen stieiß, welcher sie wohl übersehen hatte. Die Hündin, sah den Menschen nur an, dann aber wandte sie sich von ihm ab und lief Richtung Straße.
Dort angekommen, erblickte Vicky drei Hunde, bei dem einen musste es sich um einen Schäferhund-Mischling handeln, der andere war wohl noch ein Welpe, welche Rasse konnte Vicky aber im Moment nicht sagen und der dritte im Bunde, musste wohl ein Jack-Russel oder ähnliches sein.
Die schwarze Hündin, blieb zwar erst mal auf Abstand, dann aber traute sie sich zu den drei Fremden.
"Hallo."
sagte Vicky freundlich, jedoch auch etwas unterwürfig, da sie nicht wusste, wie die anderen Hunde reagieren würden.


[Denkt erst nach/Geht dann Richtung Straße/ Trifft dort auf Danger, Jojo und Arazoa/Begrüßt die Drei]
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Fr 30 Sep 2011, 11:03

    Er hörte dem Staffordshire Rüden nur mit halber Aufmerksamkeit zu und beobachtete eine Kröte, die sich gerade neben Rex gesetzt hatte und die typischen quak-Laute von sich gab. Seltsames Ding, sowas hatte er ja zuvor noch nie gesehen.
    Was schon einem Welpen gleich legte Trouble seine Brust auf den Boden, wedelte wild mit der Rute und bellte die Kröte auffordernd an. Das Tier lies sich nicht beeindrucken, quakte lediglich weiter. Als das braun-grüne Getier schliesslich von Dannen zog und Trouble noch eine Weile hinterher kläffte, vernahm er nun doch die nächste Frage von dem Schwarzen

    "Hä? Achso... keine Ahnung... irgendwie war ich irgendwann plötzlich hier. Hast Du vielleicht zwei Welpen mit ihrer Mutter oder eine Schäferhündin irgendwo gesehen? Vielleicht sollte ich mal nach ihnen suchen..."

    dabei legte er den Kopf leicht schief und hechelte leicht. Obwohl es nicht warm war, herrschte eine gewisse Unruhe in dem Rüden, nicht zuletzt, weil Rex ein Rüde war und Trouble gewöhnlicherweise und getreu seiner Natur Rüden unterordnete und ihnen gegenüber doch recht dominant und aufdringlich war und immer gewesen war.


[Bei Rex - beobachtet eine Kröte - spricht mit Rex - Wald]
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Rex
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Rasse : Staffordshire Bullterrier
Geschlecht : Rüde
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BeitragThema: Re: Die Flucht   Fr 30 Sep 2011, 16:49

Rex bemerkte die Körte erst, als sie zu quaken begann. Der Rüde seufzte kurz, als er Trouble´s Verhalten bemerkte. Was ist denn das für ein komischer Kerl?, dachte sich der Schwarze und blickte den Golden Retriever nur fragend an.
"Warum bellst du der Kröte nach?", fragte der Rüde den anderen.
Als Trouble dann aber sprach, hörte Rex ihm aufmerksam zu.
"Achso ist das... und nein, ich habe keinen dieser Hunde gesehen."
sagte der Rüde.
Rex blickte Trouble an und lächlete dann aber kaum merklich.

[Bei Trouble-redet mit ihm- Wald]
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Juna

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Alter : 12 Wochen
Rasse : Wolf
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : keine

BeitragThema: Re: Die Flucht   So 23 Okt 2011, 06:54


Wo sein Rudel war? Na, stellte der Anderswolf schon komische Fragen.
"Mein Rudel ist nur Mama und die anderen und die hab ich verloren.", erklärte er geduldig, als ob der große Yoda ein wenig doof war. Dabei war natürlich der Welpe doof, aber was wusste er schon?

"Wir hatten auch nur Mama und sonst waren keine großen da. Und Mama hat für uns alles gemacht.", plapperte er dann munter weiter. "Wir müssen immer ganz viel vorsichtig sein und warten bis Mama kommt um raus zu kommen aus der Höhle, aber diesmal haben wir ganz lange gewartet und Mama ist nicht gekommen. Also wollten wir sie suchen. Und jetzt sind die anderen verloren gegangen."

Jawohl, denn Juna wusste natürlich ganz genau wo er sich befand. Nämlich hier bei dem großen Anderswolf Yoda.

Sein kleiner Magen knurrte und der Wolfswelpe legte mürrisch die Ohren an und lies seine Schnauze leicht hängen. Konnte doch nicht sein, dass es große Wölfe gab, die keine Milch geben wollten. Seine Mama hatte zwar auch nicht viel gehabt, aber dennoch hatte sie Milch gehabt.

Einer plötzlichen Eingebung folgend, sprang Juna auf und stemmte sich an Yodas Brust hoch um an seine Schnauze zu kommen. Energisch fing er auch sogleich an, die Schnauze von dem Schwarzen und dessen Mundwinkel zu schlecken, in der unterbewussten Hoffnung, dass Yoda was gegessen hatte, was er mit dem jungen Welpen nun teilen konnte.





[im Wald mit Yoda]
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Yoda
Tollpatsch
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Alter : 5 Sommer alt
Rasse : Rottweiler Mischling
Geschlecht : Rüde
Krankheiten : Keine

BeitragThema: Re: Die Flucht   So 23 Okt 2011, 10:23


    Leise seufzte der Rüde ehe er den kleineren leicht verwirrt entgegen sah. Er hatte also kein Rudel? Lediglich seine Mutter und seine Geschwister... Komisch aber das war schließlich nicht seine Sache also hielt er sich da lieber einmal raus.

    "Also ich habe ein Rudel, wenn du willst kannst du ja mit mir kommen und mein Rudel hilft dir dann mit mir deine Mama zu finden. Da sind auch Welpen wie du, nur etwas älter und Kisha hat Milch"

    Erklärte der Rüde dem kleineren Aufmunternd. Ehe dieser dann auch gleich begann weiter zu plappern, allerdings schien er über den Verlust seiner Mutter und seiner Geschwister wohl nicht mehr traurig zu sein... Na ja, auch kein Problem immerhin hatte er ja nun doch wieder einen großen Beschützer gefunden und das wichtigste er war nicht alleine.
    Wie gut das der Rüde ein guter Anführer war... Nein war er ja eigentlich nicht, die anderen Mitglieder mussten ihm immer wieder zurück in die Realität bringen und er vertraute immer viel zu schnell, was er natürlich auch wusste, aber was sollte man denn schon machen?

    "Warst du schon einmal in der Stadt? Da gibt es viele Zweibeiner vielleicht finden wir da ja was zu futtern!"

    Ja das war in der Tat eine gute Idee. Innerlich lobte der große sich selbst, Welpen kamen ohnehin gut in der Stadt an. Doch plötzlich lief der kleinere Welpe zu ihm, ehe er begann an seinen Mundwinkeln herum zu schlecken.
    Für Yoda schien es mehr ein nerviges Welpen schlecken als ein versuch irgendwie an Futter ran zu kommen, zu sein.
    Doch auch diesmal sollte der der Welpe enttäuscht werden, war auch Yoda heute noch gestern dazu gekommen was zu fressen...



[ Bei Juna ]

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